Was Tun Wenn Nasenbluten Nicht Aufhört
Nasenbluten – erste Hilfe Bei Nasenbluten sollte man sich aufrecht hinsetzen oder zumindest den Kopf hochlagern, um den Blutdruck im Kopf zu verringern, und den Kopf nach vorne (!) hängen lassen. Eine effektive Maßnahme zum Stoppen der Blutung ist das Zusammendrücken der Nasenflügel für einige Minuten.

  • Unterstützend kann man einen kalten (Wasch)lappen oder ein Kühl-Pack in den Nacken legen.
  • Die Blutgefäße in der Nase ziehen sich dann durch einen Reflex zusammen.
  • Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten die Blutung im Normalfall schnell zum Stillstand bringen.
  • Lässt sich die Blutung nicht stoppen, muss der Betroffene umgehend ! Auf keinen Fall sollte man den Kopf in den Nacken legen! Dadurch läuft das Blut nach hinten in den Rachen und durch die Speiseröhre in den Magen.

Das kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Blut in die Atemwege gerät. Das ist besonders gefährlich, wenn der Patient ohne Bewusstsein ist. : Nasenbluten – erste Hilfe

Wie lange darf man Nasenbluten haben?

Nasenbluten – wann muss man zum Arzt? Wenn das Nasenbluten bei Erwachsenen nach 20 Minuten nicht zum Stillstand gebracht werden kann (bei Kindern früher!), droht ein zu hoher Blutverlust. Der Betroffene muss umgehend zum Arzt! Ebenso, wenn die Blutung außergewöhnlich stark ist oder die Nase sichtbar verletzt ist.

  • Außerdem sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen, wenn die Blutung im oberen Teil der Nase ist.
  • Das merken Sie, wenn das Blut nicht vorne aus der Nase läuft, sondern hauptsächlich hinten den Rachen hinunter.
  • Läuft nach einer Schädelverletzung helle Flüssigkeit aus der Nase, könnte es sich um Hirnflüssigkeit handeln.

In diesem Fall muss sofort der Notarzt verständigt werden! Bei wiederkehrendem Nasenbluten ist es ratsam, einen Termin beim HNO-Arzt auszumachen, um die Ursache der erhöhten Blutungsneigung abzuklären. : Nasenbluten – wann muss man zum Arzt?

Was macht ein Arzt bei starkem Nasenbluten?

Nasenbluten – Behandlung beim HNO-Arzt Erstes Ziel der Behandlung ist es immer, das akute Nasenbluten zu stoppen. Häufig läuft die daher parallel oder leicht versetzt zur Therapie. Bei einer leichten, eindeutig lokalisierbaren Blutung im vorderen Nasenbereich verödet der HNO-Arzt die Blutgefäße.

Das geschieht z.B. mit einer Säureätzung oder mit einer Elektro- oder Laserkoagulation, Mit einer Salbe wird der Naseninnenraum nachbehandelt. Kann der Arzt die Blutung durch eine Verödung nicht stoppen bzw. kann die Blutungsquelle nicht sofort ausgemacht werden, wird eine Tamponade gelegt. Dafür kommen salbengetränkte Gaze-Streifen oder auch Schaumstoff-Tamponaden in Frage.

Sie müssen immer beidseitig gelegt werden, damit genügend Druck auf die Blutgefäße erzeugt wird und der Druck auf die Nasenscheidewand nicht einseitig ist. Alternativ gibt es auch aufblasbare Ballonkatheter aus Silikon. Bei Nasenbluten aus den hinteren Bereichen und dem Nasen-Rachen-Raum wird oftmals unter Betäubung eine spezielle, so genannte hintere Tamponade gelegt ().

Bei vorderen Tamponaden, die länger als 2 Tage in der Nase bleiben, und bei den hinteren Nasen-Tamponaden wird aufgrund der Infektionsgefahr vorbeugend ein Antibiotikum gegeben. Bei heftigen, unstillbaren Blutungen aus dem oberen Nasenbereich können als letzter Ausweg die versorgenden Gefäße mit einem Clip unterbunden oder verschlossen (embolisiert) werden.

Immer wiederkehrende Blutungen können manchmal nur durch einen operativen Eingriff sinnvoll behandelt werden. Bei starkem Blutverlust und Kreislauf-Problemen, muss eventuell eine Infusion oder sogar eine Bluttransfusion gegeben werden. Liegen dem Nasenbluten zugrunde, ist eine Behandlung der Grunderkrankung unerlässlich, um langfristige Besserung zu erlangen.

  1. Stellt der Arzt als Ursache eine Blutgerinnungsstörung fest, können Medikamente die Blutung stoppen.
  2. Wenn das Nasenbluten durch Bluthochdruck verursacht wird, muss der Patient mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt werden.
  3. Hier wird bei der Therapie eng mit anderen Fachdisziplinen zusammengearbeitet, wie z.B.

den Allgemeinmedizinern und Internisten. : Nasenbluten – Behandlung beim HNO-Arzt

Was kann plötzliches Nasenbluten bedeuten?

Nasenbluten als Symptom einer Erkrankung – Nasenbluten kann manchmal auch als Begleitsymptom oder Vorbote einer ernst zu nehmenden Krankheit auftreten. Deshalb sollten Sie bei häufigen, ungeklärten Blutungen Ihren HNO-Arzt aufsuchen. Zu den so genannten systemischen Auslösern für Nasenbluten gehören vor allem Nierenerkrankungen und Gefäß-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie) und Arteriosklerose.

  • Aber auch bei fieberhaften Infektionen wie oder kommt es zu einer verstärkten Durchblutung der Schleimhäute und damit eventuell häufiger zu Blutungen.
  • Dies gilt ebenso wenn die Nasenschleimhaut in Folge von Erkältungskrankheiten und Allergien entzündet ist.
  • Auch Patienten mit der Bluterkrankheit (Hämophilie), Leukämie, einer angeborenen Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombopathie) oder der seltenen vererbbaren Gefäßerkrankung Morbus Osler neigen zu Nasenbluten.
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Bei solchen Erkrankungen kann es sinnvoll sein, nicht nur das Nasenbluten zu stillen, sondern auch weitere Diagnostik durchzuführen. So wird bei Verdacht auf M. Osler auch eine Untersuchung der Lungen empfohlen (s. hierzu bitte auch und ).

Was wird im Krankenhaus bei Nasenbluten gemacht?

Bei Bedarf ins Krankenhaus – Bei einer heftigen Blutung wird ein HNO-Arzt eine Tamponade setzen und den Patienten ins Krankenhaus bringen lassen. Bei starken Blutungen handelt es sich meist um Blutungen aus dem hinteren Bereich der Nase, die eine umfassende medizinische Versorgung erforderlich macht, die man nur im Krankenhaus erhält.

Dr. Thomas Hartl Jänner 2020 Bild: shutterstock ‌ Zuletzt aktualisiert am 13. November 2020

: Was hinter Nasenbluten stecken kann

Kann Nasenbluten lebensgefährlich sein?

To do or not to do – Empfehlungen in der Apotheke – Starkes Schnäuzen oder Nasenbohren meiden. Möglichst nicht rauchen und wenig Alkohol trinken. Ein feuchtes und frisches Raumklima schaffen, um die Nasenschleimhaut weich und elastisch zu halten. Zu Pflanzen in der Wohnung raten, da diese die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Ein Befeuchtungssystem oder ein Inhaliergerät mit entsprechender Beratung anbieten. Zur ausreichenden Zufuhr von Flüssigkeit in Form von Wasser und Tee raten, gegebenenfalls zwei Liter pro Tag wenn keine Kontraindikation, so zum Beispiel Herzinsuffizienz, vorliegt. Trockene Schleimhäute mit Nasensalben, zum Beispiel mit Dexpanthenol, pflegen.

Auch isotonische Kochsalz-Inhalationen, Nasen-Tropfen, Nasenduschen und -Spülungen können helfen, die Schleimhaut feucht zu halten. Da gefäßverengend, gelten Eisbeutel, feuchte Handtücher oder Kühlkompressen im Nacken Studien gemäß als sinnvoll. Der Einsatz blutstillender Watte mit Calciumalginat beziehungsweise die Nutzung von Gelatineschwämmen entspricht heute nicht mehr dem Therapiestandard.

Hingegen werden Nasentropfen und -salben zum Beispiel mit Oxymetacolin auch zur Therapie und Vorbeugung angewendet. Auch der Einsatz von Gerbstoffen gilt als obsolet. Sowohl von der US-Amerikanischen Fachgesellschaft »American Academy of Otolaryngology« (10) als auch von den »HNO-Ärzten im Netz« (11) wird zudem das Vorbeugen des Kopfes bei aufrechter Lagerung des Patienten im Sitzen oder Stehen unter minutenlangem Zusammenpressen der Nasenflügel empfohlen.

Sinnvoll ist es zudem, das auslaufende Blut durch ein Tuch oder in einem Gefäß aufzufangen (Abbildung 6). Das Deutsche Medizin-Forum (12) rät »bei leichteren Blutungen im vorderen Bereich die Nasenflügel gegen die Nasenscheidewand zu komprimieren. Durch einen aufgerichteten Oberkörper wird die Blutzufuhr zum Kopf gesenkt und das Blut nicht so leicht verschluckt.

  1. Ein Eisbeutel im Nacken bewirkt eine reflektorische Vasokonstriktion der die Nasenschleimhaut versorgenden Gefäße«.
  2. Einesfalls den Kopf in den Nacken legen.
  3. Auch Liegen ist gefährlich, da Blut in die Atemwege gelangen kann.
  4. Außerdem löst Blut, das in die Speiseröhre und den Magen läuft, gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen aus.

Das Kühlen von Nase und Stirn zur Blutstillung gilt als veraltet (8). Der Arzt wird bei gleichzeitiger Kontrolle von Blutdruck und Puls zunächst das Blut aus Nase und Nasenrachenraum absaugen beziehungsweise – zur Verringerung der lokalen Durchblutung – Lokalanästhetika mit Vasokonstrik­toren wie Lidocain in Kombination mit Epinephrin einsetzen (8).

  • Hält die Blutung trotz Absaugen, Kompression, Kühlen oder Vasokons­triktion an, wird er eine Koagulation, sprich: Verödung der Blutungsquelle in die Wege leiten.
  • Anstelle der früher üblichen Verätzung mit 10- bis 15-prozentiger Silbernitratlösung wird heute die einfacher durchführbare Elektrokoagulation angewandt (8).

Die Kryotherapie wird nur noch selten eingesetzt (8). Bei dieser Methode wird als Kühlmittel beispielsweise flüssiger Stickstoff direkt auf die Nasenschleimhaut aufgebracht. Nasen- und Ballontamponaden Bei starken und rezidivierenden Formen der Epistaxis sowie bei Blutungen der hinteren Nasenabschnitte muss sehr häufig auf Nasentamponaden zurückgegriffen werden.

Am häufigsten werden in Deutschland quellende Schaumstoff-, Fingerlings- und Salben­streifen- tamponaden genutzt. Studien gemäß zeichnen sich die quellfähigen Schaumstofftamponaden durch die Möglichkeit der Wahl einer Vielzahl von Materialien aus, die gleichermaßen mit wundheilenden, antibakteriellen oder blutgerinnungsfördernden Wirkstoffen beschichtet werden können.

Als unumgänglich gilt die Beschichtung aller Tamponaden mit Aureomycin zur Verhinderung von Infektionen. Fingerlingstamponaden bestehen aus einem von einem Latex- oder Silikonmantel umhüllten Schaumstoffkern und können verhältnismäßig leicht in die Nase eingeführt werden. Foto: dpa ” src=”https://localhost/fileadmin/_processed_/6/7/csm_tit-stevens-43_id180_76313_33938d34a2.jpg” width=”250″ height=”206″> Abbildung 6: Empfohlen wird das intervallweise Zusammenpressen der Nasenflügel sowie Auflegen von Eis- oder Kühlkompressen im Nacken bei aufrechter Haltung beziehungsweise leichtem Vorbeugen des Kopfes. Foto: dpa Salbenstreifentamponaden passen sich besser den anatomischen Verhältnissen an. Bei starken Blutungen sind sie wesentlich wirksamer als Schaumstoff- oder Fingerlingstamponaden, da durch exaktes Anmodellieren der Salbenstränge an die Nasenwand die optimale Okklusion der Nasenhöhle erzielt werden kann. Nachteilig ist der geringe Tragekomfort (2, 8). Ballontamponaden üben einen hohen Druck aus und werden bei starken Blutungen eingesetzt. Anstelle der Tamponade kann die »hot water irrigation« (HWI) durchgeführt werden, bei der die Nasenhöhle mit etwa 50 °C warmem Wasser gespült wird. Vorteilhaft ist, dass dieses Verfahren von den Patienten gut vertragen wird. Allerdings ist der Behandlungserfolg geringer als bei den Tamponade-Verfahren (2, 8). Generell können nasale Tamponaden zu Komplikationen wie schweren Durchblutungsstörungen der Schleimhaut, Hypoxie, Sinusitis und Aspiration der Tamponade oder aber toxischen Schocksyndromem führen, so dass die stationäre Überwachung unumgänglich werden kann (8). Unfälle und Verletzungen Insbesondere bei schwerem Nasenbluten zum Beispiel durch Gesichts- oder Schädelverletzungen ist der Blutverlust oftmals lebensgefährlich. Hier kann es notwendig werden, die Blutung gegebenenfalls durch Unterbindung der Arteria carotis externa zum Stillstand zu bringen. Hinteres Nasenbluten kann durch den Verschluss der Äste der Arteria sphenopalatina gestoppt werden (8). Mithilfe der Lasertherapie werden Gefäße durch Lichtkoagulation verödet. Erfahrungen mit verschiedenen Laserformen wie Argon-, KTP-, Nd:YAG-, Dioden- oder CO 2 -Laser liegen besonders bei immer wiederkehrendem Nasenbluten im blutungsfreien Intervall vor. Im Vergleich zu herkömmlichen Therapieverfahren liegt zum Beispiel der Vorteil des KTP-Lasers in der selektiven Therapiemöglichkeit unter weitgehender Schonung gesunden Gewebes. Er erlaubt zumeist ein blutungsfreies, präzises Arbeiten sowie eine unkomplizierte, relativ schnelle Wundheilung. Ein KTP-Laser nutzt als aktives Medium – wie die Abkürzung besagt – Kaliumtitanylphosphat und produziert Laserlicht innerhalb des sichtbaren Spektrums. Dieses wird stark im Hämoglobin absorbiert, sodass eine selektive Koagulation von vaskulären Hautveränderungen möglich ist. Der Nd:YAG-Laser wiederum nutzt als aktives Medium einen Neodym-dotierten Yttrium-Aluminium-Granat-Kristall. Auch dieses Laserlicht wird stark im Hämoglobin absorbiert und erlaubt somit die selektive Koagulation vaskulärer Gefäßschäden. Bei akuter Epistaxis ist eine Lasertherapie nicht durchführbar, da die Sicht des Arztes durch die Blutung beeinträchtigt wird. Auch ist die Kraft des Laserstrahls während der Blutung an den Gefäßwänden nicht ausreichend effektiv (8). Bei der interventionell-radiologischen Therapie wird unter radiologischer Kontrolle mit Hilfe eines Katheters Polyvinylalkohol, Gelatine oder Gewebekleber in das zu verschließende Blutgefäß eingeführt. Das für die Epistaxis verantwortliche Gefäß ist nur bei aktiver Blutung mit Hilfe von Kontrastmittel angiographisch erkennbar. Die Erfolgsquote ist hoch (8). /

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Bei welcher Krebsart Nasenbluten?

Wie äußert sich Nasenkrebs? – Die Symptome, die bei Nasenkrebs auftreten, sind unspezifisch und machen sich oft auch erst in späten Phasen der Erkrankung bemerkbar. Betroffene spüren häufig eine Behinderung in der Nasenatmung und haben untypischen Nasenausfluss oder auch Nasenbluten,

  • Diese Beschwerden werden meist nur einseitig beobachtet.
  • Darüber hinaus kann es zu Veränderungen in Geschmack und Geruch kommen.
  • In späten Stadien können außerdem noch Schmerzen und Schwellungen oder Verformungen verschiedener Gesichtspartien hinzukommen.
  • Gelangt der Tumor in den Bereich des Augapfels, können sich durch Verdrängungsprozesse auch Sehstörungen, wie z.B.

das Sehen von Doppelbildern, entwickeln.

Warum bekommt man aus heiterem Himmel Nasenbluten?

Nasenbluten – Definition und Häufigkeit ©detailblick-foto – Fotolia.com Von Nasenbluten spricht man, wenn es aus einem – oder manchmal auch beiden Nasenlöchern – plötzlich blutet. Das ist unangenehm, meist aber harmlos. Die Schleimhaut in der Nase ist wie alle anderen Schleimhäute stark durchblutet.

  1. Die feinen, zarten Gefäße dort können leicht einreißen, vor allem wenn die Nasenschleimhaut z.B.
  2. Aufgrund einer Erkältung oder feuchtigkeitsarmer Heizungsluft ausgetrocknet ist.
  3. Etwa jeder zweite Erwachsene hatte schon einmal Nasenbluten, und gerade bei Kindern kommt es gelegentlich zu Blutungen ohne ersichtlichen Auslöser.

Nasenbluten kann aber auch auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Deshalb sollten Sie wiederholtes Nasenbluten, unabhängig vom Schweregrad, vom HNO-Arzt abklären lassen. Bei besonders starken Blutungen, bei sichtbaren Verletzungen der Nase oder bei Blutungen, die sich auch nach 20 Minuten nicht stillen lassen, sollten Sie die nächste Notaufnahme aufsuchen, bei Kindern mit anhaltendem Nasenbluten sogar früher.

Ist veröden schmerzhaft?

Schmerzen und Nebenwirkungen beim Veröden? – Eine Betäubung während des Eingriffs gibt es nicht, Die Injektionsnadel ist sehr dünn, sodass während der Behandlung kaum Schmerzen auftreten. Daher ist das Veröden von Krampfadern, abgesehen vom Einstich in die Venen, weitgehend schmerzfrei.

Nach dem Eingriff bilden sich an den Einstichstellen oft leichte Blutergüsse und Verfärbungen, die aber im Normalfall harmlos sind und schnell wieder zurückgehen. Es gibt keine störenden Narben und die Patienten sind in der Regel nach dem Eingriff nicht weiter eingeschränkt. Sehr selten sind Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen, die Bildung neuer Besenreiser oder eine Entzündung der Haut mit Narbenbildung die Folgen.

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In solchen Fällen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden,

Was platzt bei Nasenbluten?

Was tun, wenn die Nase blutet? – Nasenbluten, medizinisch Epistaxis, kennt jeder, es kommt in jeder Altersklasse vor und tritt immer dann auf, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Am meisten betroffen sind Kinder und Jugendliche, sowie Menschen über 50 Jahre.

Mindestens 60% der Bevölkerung haben mindestens einmal im Leben Nasenbluten. Es kann auftreten, wenn die Nasenschleimhaut sehr trocken ist oder verletzt wird. Dadurch platzen kleinste Blutgefäße in der Nase und es blutet. Meist und in mehr als 90% der Fälle handelt es sich bei Nasenbluten um venöse Sickerblutungen aus dem Gefäßgeflecht im vorderen Bereich der Nase (sog.

Locus Kiesselbachii). Hier liegen die feinen Gefäße direkt unter der dünnen Nasenflimmerhaut. Diese Kapillargefäße funktionieren wie ein Durchlauferhitzer, sie wärmen die einströmende Luft an. Aufgrund dieser Lage und des Vorhandenseins zahlreicher Gefäßverästelungen ist hier eine Prädilektionsstelle für Blutungen in der Nase. Was Tun Wenn Nasenbluten Nicht Aufhört Die Blutungen aus diesen kleinen Gefäßen sind zwar nervig, aber im selteneren Fall wirklich bedrohlich sind. Dagegen führt arterielles Nasenbluten (5-10%) au den hinteren Nasenabschnitten zu heftigem Blutverlust – diese Blutungen hören meistens nicht von alleine auf, so dass ein HNO-Arzt konsultiert werden sollte.

Wie stoppt man Nasenbluten schnell?

Nasenbluten – erste Hilfe Bei Nasenbluten sollte man sich aufrecht hinsetzen oder zumindest den Kopf hochlagern, um den Blutdruck im Kopf zu verringern, und den Kopf nach vorne (!) hängen lassen. Eine effektive Maßnahme zum Stoppen der Blutung ist das Zusammendrücken der Nasenflügel für einige Minuten.

  1. Unterstützend kann man einen kalten (Wasch)lappen oder ein Kühl-Pack in den Nacken legen.
  2. Die Blutgefäße in der Nase ziehen sich dann durch einen Reflex zusammen.
  3. Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten die Blutung im Normalfall schnell zum Stillstand bringen.
  4. Lässt sich die Blutung nicht stoppen, muss der Betroffene umgehend ! Auf keinen Fall sollte man den Kopf in den Nacken legen! Dadurch läuft das Blut nach hinten in den Rachen und durch die Speiseröhre in den Magen.

Das kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Blut in die Atemwege gerät. Das ist besonders gefährlich, wenn der Patient ohne Bewusstsein ist. : Nasenbluten – erste Hilfe

Warum bei Nasenbluten Kopf nicht nach hinten?

Menschen mit Nasenbluten sollten sich am besten aufrecht hinsetzen, den Kopf nach vorn beugen und die Nasenflügel zusammendrücken – Bildquelle: ©tm-photo / Fotolia.com Blutet es aus der Nase, ist schnelles Handeln gefragt. Eine effektive Maßnahme zum Stoppen der Blutung ist das Zusammendrücken der Nasenflügel für einige Minuten.

„Wenn möglich sollte sich der Patient dazu aufrecht hinsetzen, um den Blutdruck im Kopf zu verringern. Außerdem ist es wichtig, den Kopf nach vorne hängen zu lassen”, empfiehlt Dr. Winfried Goertzen, Landesverbandsvorsitzender Bayern vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. „Unbewusst legen viele Betroffene den Kopf in den Nacken, damit das Blut nicht runter tropft, aber dies sollte man auf keinen Fall tun! Dadurch läuft das Blut nach hinten in den Rachen und durch die Speiseröhre in den Magen.

Das kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Blut in die Atemwege gerät. Das ist besonders gefährlich, wenn der Patient ohne Bewusstsein ist”, warnt der niedergelassene HNO-Arzt aus Höchstadt. Unterstützend kann man einen kalten Lappen oder ein Kühl-Pack in den Nacken legen.

Dadurch ziehen sich die Blutgefäße zusammen. „Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten die Blutung im Normalfall schnell zum Stillstand bringen. Blutet die Nase nach 20 Minuten immer noch, droht ein zu hoher Blutverlust. Bei Kindern sogar schon nach 10 bis 15 Minuten. Der Patient muss dann umgehend zum HNO-Arzt.

Ebenso, wenn die Blutung außergewöhnlich stark ist oder die Nase sichtbar verletzt ist”, erklärt Dr. Goertzen. Bei häufigem Nasenbluten ist es ratsam, einen Termin beim HNO-Arzt auszumachen, um die Ursache der erhöhten Blutungsneigung abzuklären. In einigen Fällen kann sie auf eine behandlungsdürftige Grunderkrankung hinweisen.

Diese Pressemeldung des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte (BVHNO) ist zur Veröffentlichung (ohne Bild) freigegeben. Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal des BVHNO, www.hno-aerzte-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website.

: Nasenbluten: Kopf nach vorn und Nasenflügel zusammendrücken