Was Passiert Wenn Man Ohnmächtig Wird
Keine Macht der Ohnmacht | Was ist Ohnmacht oder plötzliche Bewusstlosigkeit? Etwa eine halbe Million Mal pro Jahr wird in Deutschland ein Mensch plötzlich bewusstlos. Verletzungen sind dabei nicht selten. Eine plötzliche Ohnmacht kann ein einmaliges Ereignis sein, aber auch immer wieder passieren.

  • Die Lebensqualität der betroffenen Menschen ist stark eingeschränkt: Ihr Alltag verändert sich, oft leiden sie sogar unter Ängsten und Depressionen.
  • Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps, Blackout: Viele Begriffe für einen plötzlichen, kurzen (in der Regel weniger als 20 Sekunden dauernden) und von selbst endenden Bewusstseinsverlust, der durch eine kurzzeitige Blutleere im Gehirn entsteht.

Ärzte nennen dieses Phänomen auch Synkope. Ist die Durchblutung des Gehirns komplett unterbrochen, tritt schon nach wenigen Sekunden eine Ohnmacht ein. Sie kann sich durch Vorboten wie Übelkeit, Hitzegefühl, weiche Knie oder ein flaues Gefühl im Bauch äußern.

  1. Oder auch ohne Vorwarnung ganz einfach da sein.
  2. Häufig führen Ohnmachten zu Stürzen, unter Umständen mit Verletzungen.
  3. Eine Bewusstlosigkeit kann immer und überall eintreten, bei Männern, Frauen und Kindern gleichermaßen.
  4. Manchmal treten Ohnmachtsanfälle ganz plötzlich auf, manchmal kündigen Sie sich aber auch durch bestimmte Anzeichen an.

Unter anderem können diese Anzeichen die folgenden sein:

Schwindelgefühl Benommenheit Übelkeit Orientierungsverlust warme oder schwitzende Handflächen nachlassende Sehkraft

Falls Sie im Alltag solche Anzeichen wahrnehmen, nach körperlicher Anstrengung ohnmächtig werden oder Herzstolpern haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wenn sich die Ohnmacht ankündigt, sollten Sie versuchen wie folgt zu reagieren:Legen Sie sich hin und halten oder legen Sie die Beine hoch.Dies bewirkt zwei Dinge:

Herz und Kreislauf werden stabilisiert. Das Blut fließt aus den Beinen zum Herzen, so dass sich der Blutdruck wieder erhöhen kann. Die Ohnmacht wird eventuell vermieden oder zumindest verkürzt. Stürze werden vermieden. Wenn Sie sich sofort hinlegen, behalten Sie die Kontrolle und schützen sich vor möglichen Sturzverletzungen.

Eine Bewusstlosigkeit ist meist ein einmaliges Ereignis, ausgelöst durch eine bestimmte Situation (zum Beispiel Stress). Es gibt aber auch Patienten, die immer wieder in Ohnmacht fallen. Häufen sich diese Ereignisse, können sie zu einem ernsten Problem werden.

  • Sie belasten und gefährden, und es ist kaum noch möglich, unbeschwert den Alltag zu meistern.
  • Daher ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen.
  • Denn: Plötzliche, wiederkehrende Ohnmachten sind keine Erkrankung, sondern ein Symptom.
  • Nur wenn die Ursache für diese Symptome bekannt ist, kann der Arzt eine Behandlung einleiten.

Wie stark wiederkehrende Ohnmachten die Lebensqualität beeinträchtigen und wie gefährlich sie sein können, zeigen die folgenden Zahlen:

Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet unter Ängsten und Depressionen. Sie verändern ihren Tagesablauf aus Angst vor weiteren Stürzen. Viele fahren kein Auto mehr oder wechseln sogar ihren Arbeitsplatz.1 In etwa 20 % der Fälle führen Ohnmachten zu Verletzungen (z.B. durch Stürze oder Verkehrsunfälle).2 Synkopen, die durch Herzrhythmusstörungen verursacht werden, sind besonders gefährlich. Denn mit diesen Herzrhythmusstörungen steigt das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden.

Was Passiert Wenn Man Ohnmächtig Wird Oft sind die Ursachen für eine Ohnmacht eher harmlos. Jedoch können auch gefährliche Herzrhythmusstörungen der Auslöser sein. Das bedeutet, das Herz schlägt zu langsam, zu schnell oder setzt sogar für einige Momente aus. Deshalb sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

  1. Denn nur wenn der Grund für die Bewusstlosigkeit bekannt ist, kann dieser auch gezielt behandelt werden.
  2. So unterschiedlich Ohnmachten verlaufen, so unterschiedlich können auch die Ursachen sein.
  3. Zunächst wird Ihr Arzt klären, ob es sich bei Ihrer Bewusstlosigkeit um eine Synkope (also Blutleere im Gehirn) gehandelt hat oder ob Sie zum Beispiel durch einen epileptischen Anfall gestürzt sind.

Selten können auch eine Gehirnerschütterung oder ein zu niedriger Blutzuckerspiegel die Ursache für eine vorübergehende Ohnmacht sein. Wichtig ist für Ihren Arzt die genaue Schilderung der Umstände, durch Sie selbst oder auch durch einen Augenzeugen. Anhand Ihrer Beschreibung kann er erste Rückschlüsse auf die Ursache ziehen.

  • Auslöser von Ohnmachtsanfällen lassen sich in drei Hauptgruppen einteilen.
  • Für die weiteren Untersuchungen wird Ihr Arzt Ihre Ohnmacht einer dieser Gruppen zuordnen: Ein Nervenreflex löst einen plötzlichen Abfall des Blutdrucks aus, der Herzschlag verlangsamt sich.
  • Das Blut sackt aus dem Kopf in die Beine.

Dem Patienten wird zunächst schwindlig, nach wenigen Sekunden stürzt er zu Boden. Mögliche Auslöser für solche reflexvermittelte Ohnmachten sind:

Angst, Schmerzen optische Reize unangenehme Gerüche langes Stehen andere psychoemotionale Reize wie zum Beispiel freudige Erregung oder die Übermittlung schlechter Nachrichten

Durch zu schnelles Aufstehen sackt das Blut aus dem Kopf in die Beine. Dem Patienten wird schwarz vor Augen. Jetzt kann eine Ohnmacht möglicherweise verhindert werden, wenn sich der Patient sofort hinsetzt oder, noch besser, hinlegt. Möglicher Auslöser für eine orthostatische Ohnmacht sind eine zu niedrige Spannung in den Beingefäßen, ein niedriges Blutvolumen durch großen Flüssigkeitsverlust (z.B.

wegen einer Krankheit) oder Medikamente. Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus werden als solche von den Betroffenen häufig nicht erkannt. Gerät das Herz jedoch für einige Momente aus dem Takt, wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Folge können Schwindelgefühle, Benommenheit oder Bewusstlosigkeit sein.

Die Verbindung zwischen einer Ohnmacht und Herzrhythmusstörungen herzustellen, kann schwierig und langwierig sein,denn

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Herzrhythmusstörungen dauern oft nur einen kurzen Moment an und lassen sich bei nachträglichen Untersuchungen kaum feststellen Herzrhythmusstörungen treten oft unregelmäßig und unvorhersehbar auf, meist nicht während des Arztbesuches.

Untersucht werden solche Störungen mit der Aufzeichnung eines sogenannten Elektrokardiogramms (EKG). Mit jedem Schlag produziert das Herz elektrische Signale. Diese Signale werden mit einem EKG-Gerät aufgezeichnet und vermitteln dem Arzt ein Bild des Herzrhythmus, jedoch NUR zum Zeitpunkt der Untersuchung und nicht unbedingt dann, wenn das Herz unregelmäßig schlägt.

Was der Arzt jedoch für eine eindeutige Beurteilung benötigt, ist ein EKG WÄHREND der Herzrhythmusstörung. Ist das Herz für die Ohnmacht verantwortlich, beeinträchtigen meist plötzlich auftretende Herzrhythmusstörungen den Blutkreislauf. Der Herzschlag setzt kurzzeitig aus oder das Herz schlägt so schnell, dass das Blut nicht mehr ausreichend fließen kann.

Nach wenigen Sekunden tritt die Bewusstlosigkeit ein. Die Dauer der Ohnmacht hängt von der Dauer der Herzrhythmusstörung ab. Je nach Art der Ohnmacht entscheidet der Arzt, welche Diagnose oder Behandlung er weiter verfolgt. Mit Hilfe der Checkliste zur Vorbereitung auf das Arztgespräch können Sie schon zu Hause in Ruhe wichtige Informationen zusammentragen.

So können Sie Ihren Arzt bei der Suche nach der Ursache unterstützen und ihm helfen, eine optimale Behandlung zu finden. Bei den LINQ Herzmonitoren handelt es sich jeweils um ein sehr kleines mobiles EKG Gerät, welches unter die Haut geschoben wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten überwacht er den Herzrhythmus zu jeder Zeit und an jedem Ort, bis zu 3 Jahre lang, ohne dass sich der Betroffene beim Arzt oder im Krankenhaus befinden muss.

Erkennt der LINQ Unregelmäßigkeiten im Herzschlag, zeichnet er automatisch eine Herzkurve auf und liefert dem Arzt wichtige Informationen für die Abklärung der Ursachen. Denken Sie immer daran: Für eine optimale und gezielte Behandlung ist eine eindeutige Diagnose unabdingbar! Werden zum Beispiel herzbedingte Ursachen nicht erkannt, kann dies ernsthafte Folgen haben.

  1. Die Informationen auf diesen Seiten ersetzen natürlich nicht das Gespräch mit einem Arzt.
  2. Diese Seiten sollen Sie über informieren und ermuntern, einen Arzt aufzusuchen und den Ursachen für Ihre Beschwerden auf den Grund zu gehen.1 Linzer M, Pontinen M, Gold DT, Divine GW, Felder A, Brooks WB.
  3. Impairment of physical and psychosocial function in recurrent syncope.

J Clin Epidemiol.1991;44(10):1037-1043.2 Linzer M, Gold DT, Pontinen M, et al. Recurrent syncope as a chronic disease: preliminary validation of a diseasespecific measure of functional imparement. J Gen Int Med, April 1994;9(4):181-186. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt.

Was kann passieren wenn man ohnmächtig wird?

Symptome der Ohnmacht: Kreislauf oder Herz? – Eine Synkope ist für Ärztinnen und Ärzte eine diagnostische Herausforderung. Denn oft sind nach einer plötzlichen Ohnmacht das EKG und die Blutwerte völlig in Ordnung. Die unterschiedlichen Symptome bei kreislaufbedingter und herzbedingter (kardialer) Ohnmacht:

Eine kreislaufbedingte Ohnmacht kann mit Vorboten wie Sehstörungen, einem komischen Gefühl im Bauch, Kribbeln im Körper, Knacken und Rauschen im Ohr, Übelkeit und leichten Zuckungen einhergehen. Oft wird sie fälschlicherweise für eine Epilepsie gehalten. Sie kommt schnell und dauert nur kurz. Danach sind die Patienten wieder fit.Eine kardiale Ohnmacht tritt meist ohne Vorboten auf. Der Blutdruck sackt ab und mitunter bleibt das Herz sogar für mehrere Sekunden stehen. Eine Ohnmacht, die in einen Herzstillstand übergeht, ist lebensgefährlich.

Wie lange kann man bewusstlos sein?

Bei vorübergehender Bewusstlosigkeit –

Ohnmacht (Synkope)

mögliche Auslöser

Angst, Ekelschockierendes Geschehen (z.B. Unfall)starke SchmerzenErbrechenDurchfallHerzrhythmusstörungenKarotissinussyndrom (bei Patient*innen mit Verkalkungen in den Halsarterien)Vor der Bewusstlosigkeit kommt es zu bestimmten Symptomen, wie Schwarzwerden vor den Augen.

Unterzuckerung

Geht einher mit Unruhe, Verwirrtheit und Schwitzen.

Epileptischer Anfall

evtl. mit Abgang von Stuhl und Urin während des AnfallsNach der Bewusstseinsstörung sind die Betroffenen müde und verwirrt.

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Schlaganfall

Die Bewusstlosigkeit kann nur Sekunden anhalten oder mehrere Stunden bestehen.

Wie fühlt es sich an wenn man ohnmächtig wird?

Verlust des Bewusstseins – Rund 500.000 Menschen in Deutschland werden jährlich von einer Ohnmacht (Synkope) überrascht. Manche nur einmalig oder selten, andere häufiger. Eine Ohnmacht bezeichnet einen plötzlichen Verlust des Bewusstseins. Dazu kommt es, wenn der Blutdruck abfällt und das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Warum wird man plötzlich ohnmächtig?

Wie kommt es zur plötzlichen Ohnmacht? – Viele Menschen fragen sich, was bei ihnen zur Synkope geführt hat. Die Antwort ist nicht einfach, denn es gibt mehrere Erklärungen: Besonders häufig führen Entgleisungen des Kreislaufs zur plötzlichen Ohnmacht.

  • Angst, Schmerzen oder Stress können zu einer Überreaktion des Nervensystems (einer vasovagalen Synkope) führen.
  • Es kommt zum plötzlichen Blutdruck- und/oder Pulsabfall.
  • Auch beim plötzlichen Aufstehen aus dem Liegen kann das passieren (eine orthostatische Synkope).
  • Hier sind Personen mit sehr niedrigem Blutdruck eher betroffen.

Zu wenig Flüssigkeit spielt womöglich auch eine Rolle. Und nach starkem Pressen beim Stuhlgang oder beim Urinieren kann es ebenfalls zur Synkope kommen. Ohnmachtsanfälle können auch auf Herzerkrankungen hindeuten. Die koronare Herzkrankheit, Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen oder eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) stecken möglicherweise hinter den Beschwerden.

  • Versorgt unser Herz das Gehirn nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut, kommt es zur Synkope.
  • So kommt es bei einem Herzstillstand von mehr als 15 Sekunden zur Bewusstlosigkeit.In selteneren Fällen lösen Probleme bei der Atmung Ohnmachtsanfälle aus.
  • Beim Hyperventilieren atmen Patientinnen und Patienten zu schnell, und es gelangt viel Kohlendioxid ins Blut.

Der Säuregrad (pH-Wert) verschiebt sich, und Menschen verlieren das Bewusstsein. Nicht zuletzt stecken Nebenwirkungen von Medikamenten hinter den Beschwerden.

Ist ohnmächtig tödlich?

Die kardiale Ohnmacht kann tödlich enden – Die reflexbedingte Ohnmacht und die orthostatische Ohnmacht kündigen sich jedoch meistens kurz vorher durch Symptome wie Schwindel, Übelkeit, eingeschränktes Hör- und Sehvermögen, Hitzegefühl und allgemeine Schwäche an.

Dadurch können Betroffene im besten Fall einen Sturz verhindern. Wirklich gefährlich ist die kardiale Ohnmacht, da sie potenziell tödlich enden kann. Die Abklärung jeder Ohnmacht ist vor allem wichtig, um beispielsweise einen Herzklappenfehler auszuschließen beziehungsweise ihn zu finden, damit er behandelt werden kann.

Ein erstes Indiz für die Diagnose: Betroffene kippen häufig von einem Moment auf den anderen um – ohne vorherige Warnsignale. Artikel Abschnitt: Was kannst du tun, wenn du merkst, du kippst gleich um? Dir ist schwindelig, dein Sichtfeld rieselt langsam zu und in deinen Ohren rauscht es nur noch? Dann solltest du dich am besten schnellstmöglich hinlegen.

Ist bewusstlos und ohnmächtig dasselbe?

Was sind mögliche Ursachen für eine Bewusstlosigkeit? – Der Unterschied zwischen Kollaps, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit ist die Zeitdauer. Ein Kollaps oder eine Ohnmacht dauert nur wenige Sekunden und entspricht einer Bewusstseinsstörung. Dabei erlangt die/der Betroffene das Bewusstsein nach wenigen Augenblicken vollständig zurück.

Neurologische Störungen: Zum Beispiel können bei einem Schlaganfall oder einer Gehirnblutung plötzliche Bewusstseinsstörungen auftreten. Auch bei Stürzen oder Schlägen auf den Kopf kann es durch Blutungen oder direkte Gehirnverletzung zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Störungen des Stoffwechsel: Bei einem Ausfall von Entgiftungsorganen wie z.B. der Leber oder auch der Nieren können bestimmte Stoffwechselabbauprodukte nicht mehr ausgeschieden werden. Dadurch sammeln sich Giftstoffe im Körper an und können zur Bewusstlosigkeit führen. Auch aus einer Unterzuckerung oder einer extremen Überzuckerung kann eine Bewusstlosigkeit resultieren. Unterbrechung der Blutversorgung: Jede Art von Blutunterversorgung des Gehirns kann zu Bewusstlosigkeit führen ( z.B. durch die Unterbrechung der Blutzufuhr durch Strangulation). Dabei kommen zu wenige Sauerstoffträger ( rote Blutkörperchen ) ins Gehirn, was in einer Bewusstlosigkeit resultiert. Kann dieser Zustand nicht unmittelbar beendet werden, tritt in weiterer Folge ein Atemstillstand ein. Andere Ursachen: Eine Bewusstlosigkeit kann zudem durch eine Medikamentenüberdosis ausgelöst werden. Auch Drogen und Alkohol in großen Mengen können zu einer Bewusstlosigkeit führen. Es gibt aber auch Situationen, wo medizinisch eine Bewusstlosigkeit erwünscht ist, z.B. bei Operationen wird durch das Verabreichen eines Narkosemittels eine Bewusstlosigkeit künstlich herbeigeführt.

Jede Bewusstlosigkeit muss in einem Krankenhaus abgeklärt werden. Bei Notfällen mit bewusstlosen Personen werden von der Rettungsleitstelle in der Regel mit einer Notärztin/einem Notarzt besetzte Rettungsfahrzeuge bzw. -hubschrauber entsandt.

Kann man bewusstlose wecken?

Koma: höchster Grad von Bewusstlosigkeit. Ein Wecken ist nicht mehr möglich – allenfalls erlöschen auch lebenswichtige Reflexe.

Haben bewusstlose die Augen zu?

Psychisch bedingte Pseudosynkopen – Wird jemand aufgrund einer psychischen Überforderung ohnmächtig, sprechen Mediziner von einer Pseudosynkope. Manche Menschen verdrängen extreme seelische Erlebnisse, die dann auf körperlicher Ebene wieder aufbrechen (man spricht hierbei von einer Konversionsstörung).

Was tun nach einer Ohnmacht?

Was tun im Notfall? – Einen Ohnmächtigen sollten Sie sofort aus Menschensammlungen oder einer Gefahrenzone bringen, flach auf dem Rücken lagern und seine Beine hochlegen. Kommt er nicht augenblicklich wieder zu sich, atmet er nicht und reagiert nicht auf Ansprache oder Rütteln am Körper, umgehend den Notarzt alarmieren ( Tel.: 112 ).

  1. Unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen, bis der Notarzt eintrifft: Herzdruckmassage, der Betroffene bleibt Rückenlage, die Beine am Boden.
  2. Atmet er, ist aber weiterhin bewusstlos, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage.
  3. Rufen Sie, falls nicht schon geschehen, ebenfalls den Notarzt.
  4. Mehr dazu im Beitrag “Erste Hilfe”,
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Auch wenn die Ohnmacht ohne weitere Beschwerden verlief und spontan abgeklungen ist, sollte sicherheitshalber ein Arzt hinzugezogen werden.

Was passiert wenn man ohnmächtig wird und alleine ist?

Was ist eine Synkope? – Wer eine Synkope beziehungsweise sehr kurze Ohnmacht erlebt, wacht meist nach wenigen Sekunden von alleine auf. Betroffene sind danach schnell wieder in der Lage, sich zu orientieren. Der plötzliche Bewusstseinsverlust geht mit einem Verlust der Haltespannung der Muskulatur einher.

Wie wird man von alleine ohnmächtig?

Sicher kann man eine Bewusstlosigkeit auch selbst provozieren? – Klar, gerade Kinder haben das sehr gut drauf. Die gehen in die Hocke, atmen zehn oder zwanzig Mal hintereinander schnell und tief ein und aus. Dadurch weiten sich die venösen Gefäße. Wenn sie dann aus der Hocke aufstehen, folgt das Blut der Schwerkraft und versackt in ihren Beinen.

  • Dadurch werden sie kurzzeitig bewusstlos.
  • Ein anderes Beispiel: Unweit des Kieferwinkels, wo sich die große Halsschlagader aufteilt, liegt ein spezieller Sensor.
  • Wenn Männer sich hier rasieren und den Kopf auch noch ein bisschen zur Seite legen, üben sie gleichzeitig Zug und Druck auf die Stelle aus.
  • Dadurch lösen sie den sogenannten Baro-Rezeptor-Reflex aus.

Blutdruck und Herzfrequenz fallen ab und sie kippen um. Aber keine Sorge, das betrifft eher ältere Männer, deren Gefäße nicht mehr so elastisch sind.

Kann man von Lachen ohnmächtig werden?

Bewusstlosigkeit beim Lachen – Standort Berlin Ein 57-jähriger Patient berichtet, dass er beim Lachen das Bewusstsein verliere und zu Boden falle. Er hat sich dabei schon mal das Nasenbein gebrochen. Die Symptomatik bestehe schon seit über 25 Jahren. Je intensiver er lache, desto wahrscheinlicher sei eine nachfolgende Bewusstlosigkeit.

In den letzten 12 Monaten sei dies immerhin fünfmal passiert. Nach Angaben der Angehörigen halte die Bewusstlosigkeit knapp eine Minute an, motorische Zeichen träten nicht auf, der Patient sei rasch wieder reorientiert. Auf der Basis dieser Angaben sprechen die Ereignisse für Synkopen (Ohnmachtsanfälle), erwartungsgemäß waren eine 24 h-Video-EEG-Untersuchung und ein Kopf-MRT ohne Auffälligkeiten.

Während einer Ultraschalluntersuchung des Herzens kam es bei manuellem Druck auf den Carotissinus links (in der Halsschlagader) zu einer deutlichen Bradycardie (Abnahme der Herzfrequenz), dem Patient wurde dabei sehr schwindelig. Diagnostisch besteht bei dem Patienten also ein hypersensitiver Carotissinus („Carotissinus-Syndrom”), bei kurzfristigem Anstieg des Blutdrucks – wie beim Lachen – reagiert dieser über und führt zu Bradycardien mit nachfolgener Synkope.

Wie lange muss man jemanden Würgen bis er ohnmächtig wird?

Halsvenenwürgegriff – Dieser Griff drückt die linke und rechte Vene am Hals zu, sodass Blut aus dem Kopf nicht zurück zum Herzen fließen kann. Gut angesetzt führt dies im Regelfall innerhalb von 8 bis 14 Sekunden zur Bewusstlosigkeit. Wenn der Griff gelöst wird, kommt der Gewürgte im Normalfall innerhalb von 10 bis 20 Sekunden wieder zu Bewusstsein.

Was passiert wenn man ohnmächtig wird und alleine ist?

Was ist eine Synkope? – Wer eine Synkope beziehungsweise sehr kurze Ohnmacht erlebt, wacht meist nach wenigen Sekunden von alleine auf. Betroffene sind danach schnell wieder in der Lage, sich zu orientieren. Der plötzliche Bewusstseinsverlust geht mit einem Verlust der Haltespannung der Muskulatur einher.

Was hat ohnmächtig mit Macht zu tun?

Erste Hilfe | Die Ohnmacht naht Häufig bleibt keine Zeit zu reagieren – die Ohnmacht kündigt sich nur manchmal an. Gibt es jedoch Vorboten, können Sie mit einfachen Maßnahmen möglicherweise schon viel erreichen. Legen Sie sich hin und halten oder legen Sie die Beine hoch. Dies bewirkt zwei Dinge:

Herz und Kreislauf werden stabilisiert. Das Blut fließt aus den Beinen zum Herzen, so dass sich der Blutdruck wieder erhöhen kann. Die Ohnmacht wird eventuell vermieden oder zumindest verkürzt. Stürze werden vermieden. Wenn Sie sich sofort hinlegen, behalten Sie die Kontrolle und schützen sich vor möglichen Sturzverletzungen.

Zögern Sie nicht, zum Beispiel weil es Ihnen peinlich ist, sofort auf eine drohende Ohnmacht zu reagieren. Können Sie sich nicht hinlegen, zum Beispiel weil Sie gerade in einer dichten Menge stehen, verhindern Sie die Bewusstlosigkeit möglicherweise durch kräftige Muskelanspannung. Können Sie sich nicht hinlegen, zum Beispiel weil Sie gerade in einer dichten Menge stehen, verhindern Sie die Bewusstlosigkeit möglicherweise durch kräftige Muskelanspannung. Dazu werden die Beine übereinander gekreuzt und die Finger beider Hände ineinander verhakt.