Was Macht Man Wenn Eine Bakerzyste Platzt
Eine Baker-Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Beutel hinter dem Knie.

Die Flüssigkeit in der Zyste stammt aus dem Kniegelenk. Es treten möglicherweise keine Symptome auf, wenn die Zyste nicht aufbricht (Ruptur). Eine aufgerissene Zyste führt dazu, dass die Wade anschwillt und schmerzt. Der Arzt entleert die Flüssigkeit in der Zyste mit einer Nadel und injiziert anschließend Kortikosteroide. In seltenen Fällen muss die Zyste operativ entfernt werden.

Baker-Zysten können entstehen, wenn sich zu viel Flüssigkeit im Kniegelenk ansammelt. Die Flüssigkeit wölbt sich im hinteren Teil des Knies. Baker-Zysten kommen in folgenden Fällen mit höherer Wahrscheinlichkeit vor:

Gerissener Knorpel im Knie

Es kann sein, dass keine Symptome auftreten. Wenn es zu Symptomen kommt, dann zu Folgendem:

Eine Ausbuchtung im hinteren Teil des Knies Schmerzen oder Beschwerden im hinteren Teil des Knies Schwierigkeiten beim Beugen des Knies

Wenn die Zyste aufplatzt, kann die Flüssigkeit in die Wade laufen und folgende Symptome verursachen:

Schmerzhafte Schwellung in der Wade

Der Arzt diagnostiziert manchmal eine Baker-Zyste bei der Untersuchung des Knies. Manchmal muss er auch bildgebende Tests durchführen, wie z.B.: Kleine Baker-Zysten müssen nicht behandelt werden und verschwinden manchmal von selbst. Ärzte behandeln etwaige Knieprobleme, die Baker-Zysten hervorrufen. Wenn die Zyste größer und störend ist, können Ärzte Folgendes vornehmen:

Entleeren der Flüssigkeit aus einer Zyste mit einer Nadel Injektion von Medikamenten (Kortikosteroiden) in das Knie zur Linderung der Entzündung Verabreichung von Schmerzmitteln Physiotherapie zur Stabilisierung der Muskeln um das Knie

In seltenen Fällen wird die Zyste operativ entfernt. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2022 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

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Was sind die häufigsten Ursachen für eine bakerzyste?

Wer ist von einer Bakerzyste betroffen? – Vor allem ältere Menschen sind anfällig für eine Bakerzyste, da Knie- und andere Gelenkprobleme mit zunehmendem Alter ohnehin häufiger auftreten. Es ist aber durchaus möglich, eine Bakerzyste auch in jüngeren Jahren zu bekommen.

Kinder sind allerdings wesentlich seltener betroffen als Erwachsene. Bei jüngeren Personen entsteht eine Bakerzyste manchmal auch spontan, also nicht als Folge einer Knieschädigung. Die Gründe dafür sind bisher noch nicht geklärt. Je größer die Bakerzyste ist, desto wahrscheinlicher verursacht sie auch Probleme.

Kleinere bleiben dagegen oft ohne Symptome. Wie groß eine Bakerzyste wird, hängt einerseits davon ab, wie lange sie schon besteht und variiert andererseits mit der mechanischen Belastung am betroffenen Knie. Zyste und Belastung hängen dabei wie folgt zusammen: Auf eine starke Beanspruchung des bereits geschädigten Gelenks reagiert der Körper mit einer gesteigerten Entzündungsreaktion und somit einer vermehrten Bildung von Synovia.

  • Dementsprechend schwillt die Bakerzyste bei Belastung, etwa durch Sport oder körperliche Arbeit, zusätzlich an.
  • Umgekehrt wird sie wieder kleiner, sobald der Patient sein Knie für einige Tage schont.
  • Solange man die Grunderkrankung nicht behandelt, nimmt die Bakerzyste meist kontinuierlich an Volumen zu und ruft irgendwann Symptome hervor.

Dazu gehören zum Beispiel:

Eine tastbare Schwellung in der Kniekehle, sobald die Bakerzyste eine gewisse Größe erreicht hat (ab ca.2 cm). Die spürbare Bewegung von Flüssigkeit unter der der Kniekehle. Dieses Phänomen bezeichnet man in der Medizin als Fluktuation. Zunächst ein unbestimmtes Druckgefühl an der Rückseite des Knies durch die Bakerzyste. Später schmerzen dann Kniekehle und obere Wade zunehmend. sowie Taubheitsgefühle bis hin zu Lähmungen am Unterschenkel und,

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Zu einer vermehrten Produktion von Synovia in der Kniegelenkskapsel kommt es vor allem dann, wenn das Kniegelenk geschädigt ist. Sei es durch Verschleiß, Verletzungen oder Entzündungen. Die häufigsten Ursachen für das Auftreten einer Bakerzyste sind:

Arthrose: Mit zunehmendem Alter treten bei vielen Menschen an den Gelenken Abnutzungserscheinungen auf. Das Kniegelenk wird bei körperlicher Aktivität besonders stark beansprucht. Meniskusschäden: Wenn eine der beiden Knorpelscheiben im Kniegelenk reißt, etwa durch einen Unfall, entsteht durch die Reizung mehr Synovia. Davon sind auch jüngere Menschen betroffen. Arthritis: Entzündungen im Kniegelenk haben häufig rheumatoide Erkrankungen als Ursache. In seltenen Fällen sind die Auslöser.

Die beiden größten Risikofaktoren für eine Bakerzyste sind ein höheres Lebensalter sowie, vor allem bei jüngeren Menschen, Tätigkeiten und Sportarten, die mit einer hohen Kniebelastung einhergehen. Gelegentlich sind Operationen die Auslöser einer Bakerzyste, beispielsweise Kniegelenkersatz-Operationen oder Kreuzband-Rekonstruktionen.

Meistens suchen Patienten erst Rat beim Orthopäden, wenn die Bakerzyste schon größer ist und erste Symptome auftreten. Manchmal ist sie aber auch ein Zufallsbefund, wenn das Knie aus anderen Gründen untersucht wird. Der Arzt erfragt zunächst die Krankengeschichte des Patienten. Dabei interessiert ihn vor allem, ob bereits früher Probleme mit dem Kniegelenk aufgetreten sind.

BAKERZYSTE – so einfach wirst du sie los – WENN du dich entsprechend verhältst! Und nicht einfach,

An das Vorgespräch schließt sich eine körperliche Untersuchung an. In den meisten Fällen ertastet der Arzt die Bakerzyste in der Kniekehle als eine rundliche, prall-elastische Schwellung. Der Patient steht dabei in der Regel aufrecht mit ganz durchgestrecktem Knie.

  • Es gibt auch andere Gründe für derartige Schwellungen wie etwa Tumoren oder Thrombosen.
  • Deshalb werden für die sichere Diagnose Kniekehle und Wadenmuskulatur mit einem Ultraschallgerät untersucht.
  • Damit erkennt der Untersucher die Bakerzyste im Knie gut als flüssigkeitsgefüllte Kapselausstülpung.
  • Zudem lassen sich auf diese Weise in der Wadenmuskulatur etwaige Schwellungen durch ausgetretene Synovia aufspüren.
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Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Magnetresonanztomografie (MRT), mit der sich Flüssigkeitsansammlungen im Körper gut nachweisen lassen. Eine MRT ist genauer als die Ultraschalluntersuchung und weniger von der Erfahrung des Untersuchers abhängig.

Außerdem liefert sie zusätzliche Informationen zu möglichen Meniskusschäden oder Gelenkverschleiß. Allerdings ist diese Untersuchungsmethode deutlich teurer und wird deshalb nicht standardmäßig eingesetzt. Eine Röntgenuntersuchung gibt durch verdichtetes Gewebe zwar einen Hinweis auf eine Bakerzyste, klar feststellen lässt sie sich durch diese Untersuchungsmethode jedoch nicht.

Wenn die Diagnose „Bakerzyste” feststeht, schließen sich eventuell zusätzliche Untersuchungen an, um der auslösenden Erkrankung auf die Spur zu kommen. Bei der Therapie unterscheidet man zwischen symptomatischen und kausalen Ansätzen. Symptomatische Methoden lindern nur die von der Bakerzyste hervorgerufenen Beschwerden, während die kausale Therapie auf die eigentliche Ursache der Erkrankung abzielt.

Was ist die Unterschiede zwischen einer bakerzyste und einer Lymphdrainage?

Lymphdrainage – Die Lymphdrainage ist eine Technik mit der überschüssige Flüssigkeit, die in das Gewebe eingedrungen ist, wieder im Körper verteilt wird. Lymphdrainagen werden von Physiotherapeuten durchgeführt. Mit den Daumen und Zeigefingern beider Hände schiebt und drückt er die Schwellungen massierend in das umliegende Gewebe.

Wie kann ich eine Baker Zyste loswerden?

9. Wie oft und wie lange muss ich diese Übungen machen? – Unsere Übungen gegen eine Baker Zyste können dir schon bei der ersten Ausführung helfen, Tatsächlich spüren die meisten Patienten auch schon nach einer einzigen Übung eine Linderung ihrer Schmerzen.

Aber wir wollen mehr für dich! Wenn du regelmäßig übst, hast du die Möglichkeit, deine Baker Zyste sogar ganz loszuwerden. Und das kostet dich gar nicht so viel Zeit! Du solltest die Übungen einfach sechsmal in der Woche für jeweils 2–2,5 Minuten machen. Übrigens: Im Ratgeber zum Thema Knieschmerzen findest du noch weitere Übungen, die dir helfen können, deine Schmerzen zu lindern.

Du findest ihn gleich hier: