Was Kann Man Tun Wenn Sich Ein Bluterguss Verhärtet Hat
Wann kann ein Bluterguss gefährlich werden? – In den allermeisten Fällen ist ein Bluterguss etwas Harmloses, das im Grunde jeder Mensch kennt. Schnell hat man sich irgendwo gestoßen oder beim Sport eine Verletzung zugezogen. Zumeist verheilt ein klassisches Hämatom wie oben erwähnt auch relativ rasch.

Größe Ist ein Bluterguss besonders groß, sollte ärztliche Beratung in Anspruch genommen werden.
Dauer Wenn der Bluterguss sehr lange anhält oder wenn sich Blutergüsse dauerhaft immer wieder (sogar ohne ersichtlichen Grund) zeigen, dann muss ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Ausbreitung Breitet sich ein Hämatom sehr schnell aus, sollten Sie bitte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei einer raschen Ausbreitung kann es sich um die Beteiligung eines größeren Blutgefäßes handeln, die im schlimmsten Fall zu einem lebensbedrohlichen Schock führen kann.
Bewegungsschmerz Wenn die Schmerzen beim Bluterguss vor allem bei Bewegungen auftreten, muss jedenfalls ausgeschlossen werden, dass ein Bänderriss oder ein Knochenbruch vorliegt.
Verhärtung Wenn sich die Stelle, an welcher das Hämatom auftritt, verhärtet, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Blutgerinnungsstörung Ist eine Blutgerinnungsstörung bekannt, sollte der Arzt jedenfalls bei einem Blauen Fleck aufgesucht werden. In dem Fall bergen Hämatome nämlich das Risiko eines hohen Blutverlustes.
Kopfbereich Wenn der Bluterguss bei einer starken Verletzung am Kopf auftritt, ist ärztliche Hilfe unerlässlich, um auszuschließen, dass es zu einer weiteren, lebensbedrohlichen Blutung im Gehirn gekommen ist.
Gesäß- und Hüftbereich Stürze auf das Gesäß oder Prellungen der Genitalien haben oft besonders große Blutergüsse zur Folge, die in ärztliche Behandlung gehören.
Augenbereich Das klassische „Blaue Auge” ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn ein Hämatom im Augenbereich kann auf Nerven oder Muskeln der Augen drücken.

Was tun gegen Bluterguss?

Bluterguss mit Hausmitteln behandeln – Was Kann Man Tun Wenn Sich Ein Bluterguss Verhärtet Hat Mit dem Gel der Aloe Vera kannst du Blutergüsse behandeln (Foto: CC0 / Pixabay / casellesingold) Diese Hausmittel helfen dir dabei, den Bluterguss zu behandeln:

Als Erste-Hilfe-Maßnahme solltest du die betroffene Stelle hochlegen und mit Eis kühlen. Arnika kann dank der abschwellenden Wirkung bei Blutergüssen schnell helfen. Gebe Arnikasalbe auf den Bluterguss. Falls du frische Arnikablätter zu Hause hast, kannst du diese – mit einem Mörser zerkleinert – direkt auf das Hämatom geben. Auch Zwiebeln helfen, da sie Alliinase enthalten. Diese Aminosäure stimuliert den Lymphfluss, so wird vermieden, dass sich weiter Blut ansammelt und ein dicker Bluterguss entsteht. Um diesen Effekt zu erzielen, musst du schnell handeln und gleich nach der Prellung eine Zwiebelhälfte auf die betroffen Stelle legen. Petersilie lindert dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaft den Schmerz. Dazu zerreibst du eine Handvoll Petersilie bis ein Brei entsteht und legst diesen auf den blauen Fleck. Gebe etwas Apfelessig auf ein leichtes Baumwolltuch und massiere damit vorsichtig den Bluterguss. Das regt die Durchblutung der Hautoberfläche an und das sich im Hämatom gesammelte Blut wird abgeleitet Tupfe vorsichtig etwas Gel aus einem oder mehreren Aloe Vera -Blättern auf die Stelle. Das Gel enthält Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Aminosäure und verhindert, dass sich die Prellung violett verfärbt und schmerzt. Lege etwas kalten Quark auf die Verletzung und wickele ein Geschirrtuch darum, damit der Quark nicht abfällt. Lasse ihn so lange auf dem Hämatom, bis er warm wird. Quark hat eine abschwellende und schmerzlindernde Wirkung. Zerdrücke, je nach Größe des Blutergusses, ein bis drei gekochte Kartoffeln zu einem Brei. Ist dieser abgekühlt, gibst du ihn auf deinen blauen Fleck. Kartoffeln enthalten Katalase, ein Enzym, das entzündungshemmend wirkt. So werden die Schmerzen gelindert und der Fleck verfärbt sich nicht so schlimm. Auch Knoblauch hat eine entzündungshemmende Wirkung. Zerdrückt und direkt auf den Bluterguss gegeben, hilft er der Haut, sich schneller zu regenerieren.

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Wie lange dauert es bis einbluterguss heilt?

Behandlung & Therapie – Ein durch Verletzung entstandener Bluterguss muss sofort gekühlt werden, nachdem die Verletzung stattgefunden hat. Durch die Kälte verengen sich die Blutgefäße und der blaue Fleck kann sich nicht so stark ausbreiten. Dasselbe gilt bei Verletzungen der Gelenke beim Sport.

  1. Je schneller man kühlt, desto geringer fällt der Schaden aus.
  2. Wenn nach dem Bluterguss Schmerzen auftreten, kann mit diversen Schmerzsalben behandelt werden, um sie zu lindern.
  3. Normalerweise heilt ein Bluterguss innerhalb von zwei bis drei Wochen ab.
  4. Wird ein Bluterguss kühlend behandelt wird der Schmerz und die Ausbreitung eingedämmt.

Dieser Effekt ist durch ein Zusammenziehen der Blutgefässe bei Kälte begründet, da dabei weniger Blut austreten kann. Während der Heilung verändert ein Blutergüsse öfter seine Farbe, da die Blutrückstände vom Körper abgebaut werden. Folgende farbliche Phasen sind dabei zu nennen:

Rot: kleine Gefäße platzen auf, Blut tritt ins Gewebe

Dunkelrot bis Blau: Blut gerinnt

Braun bis Schwarz: Abbau des Hämoglobins zu Gallenfarbstoff

Dunkelgrün: Abbau des Hämoglobins zu Gallenfarbstoff

Gelb bis Braun: Abbau des Hämoglobins zu Gallenfarbstoff

Gefährlich wird ein Bluterguss, wenn er im Bereich des Gehirns auftritt oder der betroffene Mensch unter der Bluterkrankheit leidet. In diesem Fall muss der Patient sofort zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden – ansonsten kann er verbluten oder schwerwiegende Folgeerscheinungen erleiden. ↳ Weitere Informationen: Hausmittel gegen Bluterguss

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Was ist der Unterschied zwischen einembluterguss und einer Blutgerinnung?

Symptome und Verlauf – Ein Bluterguss ist sehr leicht zu erkennen, wenn er harmlos ist. Man bemerkt eine rötliche bis lila-grüne Farbveränderung an der betreffenden Stelle, die mit der Zeit gelblich wird und schließlich immer weiter verblasst. Manchmal schmerzt die Stelle bei Druck oder wird durch einen pochenden, leichten bis mittelschweren Dauerschmerz kurz nach der Entstehung begleitet, der aber bald wieder abebbt.

Wenn es zu größerem Blutverlust oder zu einer leichten Schockreaktion kommt, kann es kurz nach der Verletzung auch zu Schwindel kommen. Blutergüsse in tieferen Regionen des Körpers sind oft nicht sichtbar und man bemerkt sie nur, da Schmerzen auftreten. Im Gehirn sind Hämatome besonders gefährlich und werden oft nur anhand unspezifischer Symptome und Verdachtsuntersuchungen bemerkt.

Ein Bluterguss kann mit starken Schmerzen verbunden sein. Diese entstehen durch den Druck, den das ausgetretene Blut auf das umliegende Gewebe ausübt. Ein Bluterguss kann auch massiv anschwellen, insbesondere dann, wenn der Bluterguss tiefer unter der Haut liegt.

  • Die Farbe, die der Bluterguss im Verlauf seiner Bildung und Abheilung aufweist, ist zunächst dunkelrot.
  • Wenn die Blutgerinnung beginnt, ändert sich diese in rötlich-blau, dann nach zwei Tagen in dunkelblau.
  • Dies geschieht wegen dem enzymbedingten Hämoglobinabbau.
  • Nach wiederum drei Tagen ändert sich die Farbe in grün, dann ab etwa sieben Tagen in rötlich-gelb.

Letztere Farben resultieren aus dem Abbau des Hämoglobins zu Gallenfarbstoff. Bei der Bluterkrankheit ( Hämophilie ) kann ein Bluterguss auch ohne traumatische Einwirkung entstehen. Blutverdünnende Medikamente können das Risiko für die Bildung von Blutergüssen erhöhen.

Welche Salbe bei Bluterguss?

Arnika: Die Inhaltsstoffe der gelbblättrigen Pflanze können Schwellungen reduzieren und wirken entzündungshemmend. Tragen Sie bei einem Bluterguss eine Salbe mit Arnika auf, sie kann das Abheilen unterstützen.