Was Passiert Wenn Eine Zyste Platzt
Wenn eine Zyste reißt, kann dies als plötzlicher Schmerz zu spüren sein – ist aber meist ungefährlich. Das Gewicht der Zyste kann auch dazu führen, dass sich der Eierstock verdreht. Dann kommt es plötzlich zu starken, krampfartigen Unterbauchschmerzen auf der betroffenen Seite, Übelkeit, Erbrechen und erhöhtem Puls.

Was tun wenn die Zyste platzt?

Verlauf und Prognose von Eierstockzysten – Falls Sie an einer Eierstockzyste leiden, ist Ihre Prognose sehr gut. Meist verschwindet sie nach wenigen Monaten von selbst wieder. Ernsthafte Komplikationen sind sehr selten. Die Zyste kann platzen, was Schmerzen verursacht.

  • Diese sogenannte Ruptur ist aber in der Regel harmlos.
  • In einzelnen Fällen können dadurch allerdings Blutungen in den Bauchraum auftreten, die wir mit einer Operation stoppen müssen.
  • In seltenen Fällen passiert es, dass sich eine grössere Zyste um ihre eigene Achse dreht.
  • Diese sogenannte Stieldrehung kann die Blutversorgung des Eierstocks unterbrechen.

In diesem Fall müssen wir den Eierstock in einer Operation zurückdrehen und die Zyste operativ entfernen, um den Eierstock zu erhalten. Bei einem operativen Eingriff wird vom Institut für Anästhesiologie das individuell auf Sie angepasste Anästhesie-Verfahren ausgewählt.

Was passiert wenn eine Zyste aufgeht?

Können Zysten gefährlich werden? – Die meisten Zysten sind harmlos. Je nachdem, welche Ursache sie haben, welches Organ sie betreffen, wie groß sie sind, wo sie auftreten und wie sie sich verhalten, können die Gebilde jedoch auch Probleme bereiten. Eine Zyste im Gehirn kann zum Beispiel auf Hirngewebe drücken und zu Sprech-, Geh- oder Sehstörungen führen.

  1. Zysten können für eine spezifische Krankheit sprechen, wie etwa die Zyste des Fuchs- oder Hundebandwurms in der Leber.
  2. Platzt eine Zyste, können Schmerzen und zum Teil Blutungen auftreten.
  3. Manchmal lässt sich eine gutartige Zyste nur schwer von einer bösartigen Geschwulst unterscheiden, etwa bei Eierstockzysten.

In sehr seltenen Fällen kann eine Eierstockzyste zudem entarten und zu Eierstockkrebs führen. Kreisrunde, gut abgegrenzte Zysten in der Brust haben im Normalfall nichts mit Brustkrebs zu tun und stellen laut Experten auch kein erhöhtes Risiko dafür dar.

Wie sieht es aus wenn Zyste platzt?

Ruptur einer Zyste – Wenn eine Zyste am Eierstock platzt (rupturiert), spüren die Patientinnen meist nur ein leichtes Ziehen im Unterbauch, das dem Gefühl des Eisprungs ähnelt. Sehr selten können dabei aber auch Blutgefäße zerreißen, so dass es frei in den Bauchraum blutet.

Hat man bei einer Zyste Blutungen?

ERKLÄRUNG Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume. Diese kommen in vielen Organen des menschlichen Körpers vor und sind meist nicht besorgniserregend. So entstehen sie an den Eierstöcken von Frauen im gebärfähigen Alter in jedem Menstruationszyklus, weil sie abhängig vom Hormonhaushalt auftreten. Zysten (1) sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräumen, die – unter anderem – an den Eierstöcken (2) auftreten. Es gibt drei Arten: Funktionszysten, die bei jedem Zyklus entstehen und danach wieder verschwinden, gutartige Neubildungen zum Beispiel durch eine Endometriose und Zysten als Symptom eines Eierstockkrebses.

  1. SYMPTOME Zysten sind häufig einen bis sechs Zentimeter groß.
  2. Allerdings reichen die Größen von wenigen Millimetern bis zu 50 Zentimetern.
  3. Sind die Hohlräume sehr klein, verursachen sie auch keine starken Beschwerden.
  4. Allenfalls ziehende, einseitige Unterbauchschmerzen können auftreten.
  5. Selbst wenn sie größer werden, muss das nicht immer ein Problem sein.

„Zysten können eine beträchtliche Größe erreichen, mehr als zehn bis 15 Zentimeter, ohne dass sie stärkere Beschwerden verursachen”, sagt Herbert Mecke, Direktor der Klinik für Gynäkologie am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum. Wenn Beschwerden auftreten, dann in der Regel wenn die Zysten sehr groß geworden sind: Regelzyklusstörungen, schmerzhafte Regelblutungen, irreguläre Blutungen, Rückenschmerzen, Schmerzen beim Stuhlgang, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Zunahme des Leibesumfangs und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind dann möglich.

Akute, heftige Unterleibsschmerzen treten vor allem dann auf, wenn eine oder mehrere Zysten platzen. Allerdings ist das relativ selten der Fall – und auch dann in den meisten Fällen ungefährlich. Nur wenn in diesem Fall ein Blutgefäß verletzt wird, kann es zu gefährlichen Blutungen kommen, die eine Notoperation nötig machen.

URSACHEN Ärzte unterscheiden drei Gruppen von Zysten am Eierstock – jeweils nach deren Ursachen. Die erste Gruppe sind die sogenannten Funktionszysten, die zu jedem Menstruationszyklus dazugehören. Diese bilden sich unter dem Einfluss des weiblichen Sexualhormons Östrogen während des Regelzyklus in den Eierstöcken, platzen beim Eisprung und verschwinden wieder von allein.

Diese werden selten größer als sechs Zentimeter, sagt Mecke. Die zweite Gruppe sind gutartige Neubildungen, wie Cystome oder Zysten infolge einer Endometriose (siehe Seite 50). Die Cystome enthalten eine wässrige oder schleimige Flüssigkeit, die Endometriosezysten sind mit einem bräunlichen zähen Sekret aus Menstruationsblut gefüllt, weshalb sie auch als „Schokoladenzysten” bezeichnet werden.

Sie können unbehandelt bis auf eine Größe von 15 Zentimetern heranwachsen. Und schließlich können Zysten, die Beschwerden hervorrufen oder sich nicht zurückbilden, auch ein Hinweis darauf sein, dass möglicherweise ein bösartiger Tumor in den Eierstöcken sitzt.

Diagnose Die Unterscheidung, um welche Art von Zyste es sich am Eierstock handelt, kann schwierig sein. Der Gynäkologe erkennt die Art der Zysten mithilfe von Tastuntersuchungen und von bildgebenden Verfahren, hauptsächlich über Ultraschalluntersuchungen. „Magnetresonanz und Computertomografien helfen nur in Ausnahmefällen weiter”, sagt Mecke.

Manchmal sei es erforderlich, einen oder zwei Monatszyklen abzuwarten, um zu sehen, ob sich eine Zyste bei Patientinnen im fortpflanzungsfähigen Alter von alleine wieder zurückbildet. Dann handelt es sich um eine Funktionszyste. Bringt die Untersuchung keine exakten Ergebnisse, kann eine Bauchspiegelung nötig sein, bei der aus den Zysten Gewebeproben entnommen werden, um einen Tumor auszuschließen.

THERAPIE Die Behandlung hängt von der Art und Größe der Zysten sowie dem Alter der Patientin ab. Bei jungen Frauen warten Ärzte in der Regel ab, ob sich die Zysten von allein wieder zurückbilden, und kontrollieren zunächst nur deren Wachstum. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind vor allem bei Zysten nötig, die sich bei Frauen jenseits der Wechseljahre bilden.

Eine Neuentstehung der Hohlräume kann durch Hormone unterbunden werden. Oft verschreiben Ärzte dann die Pille oder andere Medikamente, die den Hormonhaushalt beeinflussen. Operationen sind eher die Ausnahme. „Funktionszysten sollten nur bei Komplikationen oder starken Beschwerden etwa infolge eines Risses der Zyste operiert werden”, sagt Chefarzt Mecke.

Die sogenannten „Schokoladenzysten” infolge einer Endometriose müssen dagegen chirurgisch entfernt werden. Hierfür steht die Bauchspiegelung als minimalinvasives Verfahren zur Verfügung. Der Eingriff erfolgt über kleine Schnitte am Bauch, durch die nur millimetergroße, langstielige Instrumente in die Körperhöhle eingeführt werden, mit denen die Operation erfolgt.

Der Arzt könne die Hohlräume, die oft mit einer harten Schale umhüllt in der Wand des Eierstocks sitzen, gut herausschälen, ohne das Gewebe zu schädigen, sagt Mecke. Die Patientin liegt dabei in Vollnarkose auf dem Operationstisch. Der Unterbauch wird mit Kohlendioxid aufgeblasen, um dem Chirurgen ein freies Operationsfeld für die Endoskope zu bieten.

Mit den langstieligen Instrumenten und einer Kamera, die durch drei kleine Schnitte in den Bauch der Patientin geschoben werden, operiert Chefarzt Mecke die Zysten an den Eierstöcken. Zunächst wird sie eröffnet und das darin enthaltene zähflüssige Sekret abgesaugt. Anschließend zerteilt der Chirurg die nun leere Hülle der Zyste und löst sie vom Eierstock.

Mithilfe eines kleinen Greifers holt er die Reste des Gewebes aus dem Bauch heraus. Anschließend wird der Eierstock wieder vernäht. „Da besteht kein Risiko für die Fruchtbarkeit”, sagt Mecke. „Im Gegenteil, damit erhalten wir sie.” Besteht der Verdacht, dass Zysten durch eine Krebsgeschwulst im Eierstock verursacht wurden, müssen die Ärzte unter Umständen auch bei jungen Frauen den Eierstock komplett entfernen.

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Arztbriefe

Wie lange bis Zyste platzt?

Krankheitsentstehung – Follikelzyste. Eine Follikelzyste (auch Bläschenzyste genannt) entwickelt sich häufig in Zeiten hormoneller Umstellung wie in der Pubertät oder in den Wechseljahren. Reift während des monatlichen Zyklus ein Ei heran, das dann aber nicht durch den Eisprung (Ovulation) freigegeben wird, bleibt der sogenannte Graaf-Follikel (Eibläschen) bestehen.

Durch die Flüssigkeit bildet sich eine Blase (= Zyste), die so lange existiert, bis sich die Follikelzyste nach 1–2 Monaten von selbst wieder zurückbildet oder platzt. Auch produziert der Graaf-Follikel eine Zeitlang Flüssigkeit und manchmal auch Hormone, was einen Teil der typischen Beschwerden erklärt.

Gelbkörperzyste. Eine Gelbkörperzyste (Corpus-luteum-Zyste) entsteht, wenn der Follikel nach erfolgtem Eisprung blutet und sich das Blut in einer Blase sammelt. Gelbkörperzysten können bis 12 cm groß werden, bilden sich in aller Regel aber spontan zurück.

  • Luteinzyste.
  • Sie entwickelt sich meist im Zusammenhang mit einer Hormontherapie bei Unfruchtbarkeit.
  • Durch diese Therapie soll die Reifung von Eizellen im Eierstock angeregt werden, allerdings bildet sich durch den in Ungleichgewicht geratenen Hormonhaushalt unter Umständen eine Luteinzyste.
  • Auch diese Zysten können sehr groß werden, bis 20 cm wurden gemessen, verschwinden jedoch meist nach Absetzen der Hormontherapie.
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Schokoladenzyste. Diese auch Teerzyste genannte Eierstockzyste bildet sich durch Einblutungen aus Endometriose-Herden. Dabei siedeln sich Teile der Gebärmutterschleimhaut ab und wachsen beispielsweise im Bereich der Eierstöcke und Eileiter weiter. Wie die normale Schleimhaut der Gebärmutter bluten auch diese Schleimhautherde monatlich.

Da das Blut nicht abfließen kann, ist die Gefahr einer Zystenbildung an den Eileitern sehr groß. Der Name leitet sich von dem dickflüssigen, schokoladenbraunen Zysteninhalt ab. Polyzystische Ovarien (PCO). Dieses eigene Krankheitsbild entsteht durch ein starkes hormonelles Ungleichgewicht, für das nicht nur die weiblichen, sondern auch die männlichen Geschlechtshormone verantwortlich sind.

Diese stören die Reifung der Eibläschen (Follikel), sodass in beiden Eierstöcken eine Vielzahl an Follikel heranwächst. Die betroffenen Frauen leiden außer unter Zyklusstörungen unter einer ausgeprägten Virilisierung (Vermännlichung) wie Gesichtshaarwuchs und tieferwerdender Stimme.

Wie entleert sich eine Zyste?

In der Brust – Neun von zehn Frauen entwickeln zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr Brustzysten, die meist gutartig sind. Sie entstehen in den sogenannten Läppchen der Brustdrüse, wenn der abführende Gang gestaut oder verschlossen ist. Je nach Ausdehnung können sie schmerzhaft sein, wenn sie auf umliegendes Gewebe drücken. Die Größe variiert teils während des Zyklus. Vom Gehirn bis zu den Eierstöcken: Zysten entstehen in vielen Bereichen des Körpers © W&B/Martina Ibelherr Frauenärzte raten, regelmäßig die Brust nach Knoten abzutasten. Abhängig von der Lage, der Brustbeschaffenheit und -größe können dabei bereits ein Zentimeter große Knoten erfühlt werden.

“Aber nicht jeder Knoten bedeutet Krebs, Tastbefunde sollten jedoch immer abgeklärt werden”, rät die Krebsgesellschaft. Stellt der Gynäkologe eine auffällige Zyste fest, kann sie punktiert werden. Dabei wird der Inhalt der Blase mit einer Hohlnadel abgesaugt und untersucht. Das Absaugen verringert auch den Druck.

Nach dem Entleeren wird die Zyste meist mit Luft gefüllt, um das Nachlaufen von Flüssigkeit zu verhindern.

Wie wahrscheinlich ist es das eine Zyste platzt?

Platzen der Zyste – Dies geschieht meistens spontan und ist oft sogar erwünscht. Dadurch, dass plötzlich relativ viel Flüssigkeit (meistens deutlich mehr als beim Eisprung) in die freie Bauchhöhle gelangt, kommt es oft kurzfristig zu Unterbauchschmerzen, die aber fast immer spätestens nach einigen Stunden von selbst vergehen und keiner weiteren Therapie bedürfen.

Kann man Zyste ausdrücken?

Operation eines entzündlichen Atheroms – Liegt eine Entzündung vor, so kann die von der Schwellung aufgeweichte Kapsel nicht komplett entfernt werden. Der Operateur muss das Atherom dann sorgfältig Stück für Stück abtragen, um zu verhindern, dass die verbliebenen Restzellen eine neue Zyste ausbilden. Gegebenenfalls wird der Arzt vor dem Eingriff Antibiotika verabreichen, um einen entzündungsfreien Zustand zu erreichen. Unumgänglich ist Antibiotika bei infizierten Zysten im Gesicht wegen des Risikos einer Keimverschleppung in Blutbahn und Gehirn.

Nach dem Ausschälen des Grützbeutels kann es aus ästhetischen Gründen nötig sein, die entstandene Einsenkung in der Haut wieder auszugleichen. In diesem Fall wird die Entnahmestelle nicht einfach mit einer Naht verschlossen. Stattdessen sorgt der Chirurg dafür, dass sich die „Delle” wieder mit gesundem Gewebe füllt.

Was passiert wenn man Zyste nicht entfernt?

Wenn eine Zyste nicht rechtzeitig entfernt wird, kann es zu folgenden Folgeerscheinungen und -erkrankungen kommen: Kippen von Zähnen. Zahnlockerung. Zahnverlust.

Ist Wärme gut bei Zysten?

Funktionelle Eierstockzysten Was Passiert Wenn Eine Zyste Platzt Dr. med. Astrid Waskowiak, Dr. med. Arne Schäffler 4 23k39Funktionelle Eierstockzysten(Funktionelle Ovarialzysten): Hormonell beeinflusste, flüssigkeits- oder blutgefüllte kleine Hohlräume in den Eierstöcken. Ursache sind meist nicht gesprungene Eibl 4 23k39 Funktionelle Eierstockzysten (Funktionelle Ovarialzysten): Hormonell beeinflusste, flüssigkeits- oder blutgefüllte kleine Hohlräume in den Eierstöcken.

Follikelzysten: Meist keine Beschwerden, selten periodenähnliche Unterbauchschmerzen, die sich bei körperlicher Aktivität verstärken und nach 1–2 Tagen von selbst abklingen Gelbkörperzysten: Häufig plötzliche, einseitige Unterbauchschmerzen, eventuell auch Schmierblutungen oder Ausbleiben der Monatsblutung.

Die Erkrankung Eierstockzysten sind immer gutartig und werden vor den Wechseljahren nur dann behandelt, wenn sie Beschwerden verursachen. Häufig bilden sie sich von selbst zurück. Zysten in oder nach den Wechseljahren können mit 23k45|Eierstockkrebs verwechselt werden und werden daher operativ entfernt.

Follikelzysten entwickeln sich häufig in Zeiten hormoneller Umstellung, wie in der Pubertät oder den Wechseljahren. Reift während des monatlichen Zyklus ein Ei heran, das dann aber nicht durch den Eisprung freigegeben wird, bleibt der Follikel (Eibläschen) bestehen und produziert weiterhin Flüssigkeit und manchmal auch Hormone.

Durch die Flüssigkeit bildet sich eine Blase (= Zyste), die so lange bestehen bleibt, bis die Follikelzyste sich nach 1–2 Monaten von selbst wieder zurückbildet oder platzt. Eine Gelbkörperzyste entsteht, wenn der Follikel nach erfolgtem Eisprung blutet und sich das Blut in einer Blase sammelt.

  • Gelbkörperzysten bilden sich in der Regel spontan zurück.
  • Das macht der Arzt Entscheidend für die Diagnosesicherung ist der sorgfältige Vaginalultraschall zur Klärung von Anzahl, Größe und Beschaffenheit der Eierstockzysten.
  • Damit schließt der Arzt sowohl einen bösartigen Tumor als auch eine Eileiterschwangerschaft aus.

Bestehen nur leichte Beschwerden, wird die Rückbildung der Zyste abgewartet, eventuell verschreibt der Arzt ein Gestagenpräparat. Dreht sich die Eierstockzyste um ihren Stiel oder wird sie eingeklemmt, kommt es zu starken Beschwerden. Der Arzt führt dann in der Klinik eine 23d25|Bauchspiegelung durch und entfernt die Zyste.

  1. Selbsthilfe Körperliche Schonung.
  2. Achten Sie auf körperliche Schonung und lindern Sie leichte Schmerzen mit Wärme (z.B.
  3. Wärmflasche, heißes Kirschkern- oder Dinkelsäckchen auflegen) oder Schmerzmitteln vom 26w01|NSAR-Typ,
  4. Omplementärmedizin Homöopathie.33h18|Homöopathisch kann Apis in niedriger Potenz versucht werden, bei einer Neigung zu Zysten ist eine individuell abgestimmte homöopathische Konstitutionstherapie empfehlenswert.

Auflagen mit Heilerde.2–3 Esslöffel Heilerde in warmem Wasser angerührt ergibt einen Heilerdebrei, der direkt auf den Unterbauch gestrichen wird. Anschließend wird ein Baumwolltuch darübergelegt. Die Heilerdeauflage sollte eine halbe Stunde einwirken. Empfohlen wird, die Anwendung täglich über vier Wochen durchzuführen.

Was tun gegen Zyste Hausmittel?

Die Antibabypille kann helfen, einen regelmäßigen Eisprung zu fördern. Das begünstigt auch, dass Zysten wieder schrumpfen. Ernährungsumstellungen (wie fettarme Ernährung und möglichst Verzicht auf Koffein) können ebenfalls ein Schrumpfen der Zyste bewirken. Sport hilft ebenfalls.

Warum tun Zysten weh?

Welche Beschwerden können Eierstockzysten verursachen? – Häufig bestehen keine Beschwerden und die funktionellen Eierstockzysten werden bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt oder im Ultraschall zufällig entdeckt. Wenn Zysten sehr groß werden, können sie Schmerzen verursachen.

Wie löst sich eine Eierstockzyste auf?

Auf einen Blick –

Eierstockzysten sind mit Flüssigkeit oder Gewebe gefüllte Hohlräume in den Eierstöcken. Eierstockzysten haben meist die Größe einer Weintraube und sind von einer Kapsel umgeben. Die meisten Eierstockzysten bilden sich von selbst zurück. Auslöser der blasenartigen Zysten sind oft hormonelle Veränderungen in der Pubertät oder während der Wechseljahre. Nur bei sehr wenigen Frauen sind Eierstockzysten angeboren oder haben eine andere Ursache. Schätzungsweise 10 von 100 Frauen haben Eierstockzysten.

Hinweis: Die Informationen dieses Artikels können und sollen einen Arztbesuch nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden. Was Passiert Wenn Eine Zyste Platzt

Wann ist eine Eierstockzyste gefährlich?

Stieldrehung einer Zyste am Eierstock – Große Eierstockzysten, beispielsweise die Endometriosezysten, sind in einigen Fällen über einen beweglichen Gefäßstiel mit dem Eierstock verbunden. Bei plötzlichen Körperbewegungen kann sich der Stiel drehen und die Blutversorgung der Zyste oder des umliegenden Gewebes wird unterbunden.

Je nachdem, wo sich die Zyste befindet, führt eine mangelnde Blutversorgung zu starken Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen. Das Gewebe um die Zyste herum kann absterben und zu weiteren Komplikationen wie einer Bauchfellentzündung oder führen. In den meisten Fällen stellen Zysten am Eierstock keine gesundheitliche Gefahr dar.

Sie können aber sehr selten zu bösartigen Erkrankungen wie führen und sollten daher regelmäßig kontrolliert werden. Eine Stieldrehung ist allerdings eine gefährliche und schmerzhafte Komplikation. Es ist möglich, dass sich nach der Entfernung einer Zyste am Eierstock neue Zysten bilden.

  1. Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Prof. Dr. med.
  2. Martin Kolben ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen.
  3. Sie finden sich z.B.

in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.

Kantelhardt E.J. and Göpel C.: “Ovarialzyste.” Therapiehandbuch Gynäkologie und Geburtshilfe (2013): 211-214.Kiechle M. : Gynäkologie und Geburtshilfe – ein Lehrbuch. Elsevier Verlag, 2006.Schindelhauer A. and Wimberger T.: “Laparoskopie als Standard für gynäkologische Notfälle.” Der Gynäkologe 47.3 (2014): 179-183.Weyerstahl T. and Stauber M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe. Georg Thieme Verlag, 2013.

: Zyste am Eierstock: Ursachen, Behandlung, Prognose

Kann eine Zyste während der Periode platzen?

Eierstockzyste – Meist völlig harmlos | Die Techniker Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben sind. Häufig entstehen sie, wenn der Körper seinen Hormonhaushalt umstellt – etwa während der Pubertät oder in den Wechseljahren.

Sollte sie wider Erwarten stärker wachsen, verursacht sie hin und wieder dumpfe Schmerzen im Unterbauch. Einige Zysten schütten zudem Hormone aus und regen so das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut an: Das kann den Zyklus durcheinanderbringen und beispielsweise für sogenannte Schmierblutungen sorgen. Platzt eine kleine Zyste: Das sorgt für einen plötzlichen, stechenden Schmerz – ist aber meist nicht bedenklich. Wenden Sie sich an Ihren Gynäkologen, um sicherzugehen. In Einzelfällen drücken sehr große Zysten auf umliegende Bauchorgane wie den Darm oder die Blase: Sie verursachen Beschwerden bei der Verdauung oder beim Wasserlassen. Auch ein Druckgefühl im Unterbauch und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können auf eine Zyste hindeuten: Lassen Sie solche Symptome durch Ihren Gynäkologen abklären.

Sehr große Zysten üben viel Druck auf den Eierstock aus und können ihn in seltenen Fällen sogar verdrehen. Das führt zu plötzlichen, heftigen Schmerzen, denn der Eierstock wird bei einer solchen Stieldrehung von der Blutversorgung abgeschnitten. Das ist ein Notfall, der dringend operiert werden sollte: Wählen Sie die 112 und rufen Sie den Rettungsdienst.

Ihr Gynäkologe erkundigt sich zunächst nach etwaigen Schmerzen, Ihrem Monatszyklus und gegebenenfalls nach einem unerfüllten Kinderwunsch. Sollte sich dabei der Verdacht auf eine Zyste erhärten, wird er Ihre Eierstöcke mittels eines sogenannten transvaginalen Ultraschalls untersuchen: So erhält er möglichst genaue Bilder des Organs.

Diese Art von Zyste ist hormonbedingt und tritt meist während der Pubertät oder in den Wechseljahren auf. Sie bildet sich in der Regel von selbst zurück und kann verschiedene Ursachen haben:

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Die Follikel- oder Bläschenzyste kann entstehen, wenn der Eisprung hormonbedingt ausfällt und die Eizelle im Eierstock verbleibt. Ihre Schutzschicht, der sogenannte Follikel, produziert dort weiter Flüssigkeit und entwickelt sich zu einer Zyste.Die Corpus-luteum- oder Gelbkörperzyste bildet sich nach dem Eisprung: Während die Eizelle über den Eileiter zur Gebärmutter wandert, bleibt der Follikel im Eierstock zurück. Er wird zum sogenannten Gelbkörper und produziert Hormone, die eine etwaige Schwangerschaft aufrechterhalten. Zu diesem Zeitpunkt kann eine Zyste entstehen, wenn eine Einblutung in den Gelbkörper stattfindet.Eine Luteinzyste kann sich bilden, wenn zu viel des Schwangerschaftshormons hCG im Körper vorhanden ist. Das kann beispielsweise im Rahmen einer hCG-Fruchtbarkeitsbehandlung vorkommen. Ein Zuviel dieses Hormons kann allerdings auch durch verschiedene Krebserkrankungen ausgelöst werden: Dazu zählt unter anderem der Eierstockkrebs.An den Eierstöcken können sich sogenannte Schokoladenzysten (Endometriome) bilden. Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume. Bei Endometriose-Patientinnen sind diese Hohlräume mit altem, geronnenem Blut gefüllt und erscheinen dadurch bräunlich. Deshalb der Name Schokoladenzysten. Diese Zystenart bildet sich nicht selbstständig zurück. Polyzystische Ovarien stellen ebenfalls ein eigenes Krankheitsbild innerhalb der funktionellen Zysten dar. Dabei ist die Kapsel des Eierstocks hormonbedingt so stark verdickt, dass kein Eisprung stattfinden kann. Infolgedessen bilden sich viele kleine Zysten und der Eierstock wächst auf ein Vielfaches seiner eigentlichen Größe an. Auch diese Veränderung heilt nicht von selbst ab.

Diese Art von Zyste ist meistens angeboren und entwickelt sich nicht selbstständig zurück: Es handelt sich dabei in der Regel um eine gutartige Gewebsneubildung, die durch fehlentwickelte Keimzellen entsteht. So kann es dazu kommen, dass sie etwa Haare, Zähne, Talg oder Knochengewebe enthält.

Wichtig zu wissen: Aus etwa einem bis zwei Prozent dieser Zysten kann Krebs entstehen. Unauffällige funktionelle Zysten kommen sehr häufig vor: Deren Entwicklung kann Ihr Gynäkologe gegebenenfalls mit regelmäßigen Ultraschall-Untersuchungen kontrollieren. Meist bedürfen sie keiner weiteren Behandlung und bilden sich von selbst zurück.

Sollte sich die Zyste nicht auflösen oder Ihnen Beschwerden bereiten, kann eine Bauchspiegelung sinnvoll sein: Dabei kann Ihr Gynäkologe die Zyste minimalinvasiv sehr genau untersuchen und entfernen. Auf diese Weise klärt er auch einen eventuellen Verdacht auf Endometriose oder polyzystische Ovarien ab und empfiehlt Ihnen gegebenenfalls eine anschließende Behandlung mit speziellen Hormonen.

  1. Während des Eingriffs ist es das oberste Ziel des Chirurgen, die Zyste vollständig zu entfernen und dabei den Eierstock bestmöglich zu schonen.
  2. In sehr seltenen Fällen ist sie zu fest verwachsen: Dann kann es nötig sein, den betroffenen Eierstock ebenfalls zu entnehmen.
  3. Müssen beide Eierstöcke entfernt werden, ist danach keine Schwangerschaft mehr möglich: Die Wechseljahre setzen direkt nach dem Eingriff ein.

Natürlich wird Ihr Arzt Sie vor der Operation über alle Chancen und Risiken aufklären – so können Sie sich in Ruhe mit allen möglichen Konsequenzen vertraut machen und eine wohlüberlegte Entscheidung treffen. Durch eine Zyste kann unter Umständen das Risiko für Eierstockkrebs steigen: In manchen Fällen entarten die Zystenzellen und ein Tumor entsteht.

Vermutet Ihr Gynäkologe ein Tumorgeschehen, kann er dieses nur durch eine Operation sichern oder ausschließen. Dabei untersucht er neben den Eierstöcken den gesamten Bauchraum äußerst gründlich auf etwaige Neubildungen – diese kann er oftmals noch in derselben Operation entfernen. Dabei kann es nötig sein, auch die Eierstöcke, die Eileiter und die Gebärmutter zu entnehmen.

Auch hier gilt: Ihr Gynäkologe klärt Sie im Vorfeld des Eingriffs über solche tiefgreifenden Maßnahmen ausführlich auf und bespricht alle wichtigen Aspekte mit Ihnen. Wenden Sie sich nach der Diagnose einer Eileiterzyste mit all Ihren Fragen an Ihren Gynäkologen.

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  1. AGE): Zysten des Eierstockes.
  2. URL: https://www.ag-endoskopie.de/zysten-des-eierstockes (abgerufen am: 26.03.2020).
  3. Berufsverband der Frauenärzte e.V.: Eierstockzyste/Ovarialzyste, 21.06.2018.
  4. Frauenärzte im Netz.
  5. URL: https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/eierstockzyste/ (abgerufen am: 26.03.2020).

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Eierstockzysten (Ovarialzysten), 13.03.2019. URL: https://www.gesundheitsinformation.de/eierstockzysten-ovarialzysten.2638.de.html (abgerufen am: 26.03.2020). Leitlinienprogramm Onkologie: Patientenleitlinie Eierstockkrebs, Stand: April 2018.

URL: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/weitere-krebsarten/eierstockkrebs/eierstockkrebs-basis-infos-fuer-patie.html (abgerufen am: 26.03.2020). Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD): Eierstockzysten, 23.09.2019. URL: https://www.patientenberatung.de/de/gesundheit/gesundheitsinformation/eierstockzysten (abgerufen am: 26.03.2020).

: Eierstockzyste – Meist völlig harmlos | Die Techniker

Kann eine Zyste Blähungen verursachen?

Endometriosezysten – Bei der Erkrankung Endometriose bildet sich auch außerhalb der Gebärmutter Gebärmutterschleimhaut, beispielsweise in den Eierstöcken. Während der Menstruation bluten diese Schleimhautwucherungen ebenso, können aber im Eierstock nicht abfließen.

Patientinnen mit Endometriose haben deshalb besonders während der Menstruation mit stärkeren Beschwerden zu kämpfen. In Folge entstehen häufig Zysten am Eierstock. Solche Endometriosezysten werden auch als Teer- oder Schokoladenzysten bezeichnet, da sie dunkle, eingedickte Blutabbauprodukte enthalten.

Ovarialzysten kommen recht häufig vor. Schätzungen zufolge sind etwa 10 von 100 Frauen betroffen. Eine gutartige Zyste am Eierstock wird oft als Zufallsbefund entdeckt. Meist ist sie zwischen zwei und fünf Zentimeter groß, verursacht keine Beschwerden und bildet sich von selbst wieder zurück.

Wächst die Zyste, kann sie aufgrund ihrer Größe durchaus unangenehme Symptome hervorrufen. Seltener kommt es zu Komplikationen. Eierstockzysten können bei Frauen jeden Alters entstehen, besonders häufig jedoch bei hormonellen Schwankungen. Während die meisten Eierstockzysten keine Beschwerden verursachen, können in manchen Fällen durchaus Symptome ausgemacht werden.

Zu den häufigsten Symptomen von Ovarialzysten zählen folgende:

Schmerzen im Unterleib beziehungsweise Rückenstarke, schmerzhafte und/oder lange Blutungenunregelmäßiger ZyklusSchmerzen beim GeschlechtsverkehrVerdauungsbeschwerden (häufig kommen Verstopfung, Völlegefühl sowie Blähungen vor)vermehrter Harndrang

Oftmals werden Eierstockzysten von Betroffenen gar nicht bemerkt und bilden sich von selbst wieder zurück. Gerade kleinere Zysten, die keinerlei Beschwerden verursachen, sind harmlos. Bei zunehmender Größe können sich oben beschriebene Symptome bemerkbar machen.

  1. Omplikationen kommen bei Ovarialzysten eher selten vor.
  2. Treten jedoch plötzlich heftige Schmerzen auf, kann das durchaus auf Probleme hindeuten.
  3. In jedem Fall sollte dann schnellstmöglich eine ärztliche Abklärung erfolgen.
  4. Grundsätzlich gilt: je kleiner die Zyste ist, desto seltener treten Beschwerden auf.

Platzen oder reißen große Eierstockzysten, ist das oftmals mit starken Schmerzen verbunden. Auch Blutungen im Bauchraum können dann auftreten, was eine Operation notwendig macht. Eine weitere Komplikation ist die Stieldrehung des Eierstocks. Der Eierstock dreht sich dabei um seine Aufhängung, was Zu- und Abfluss des Blutes beeinträchtigt.

  1. Meist wird die Stieldrehung durch eine ruckartige Bewegung ausgelöst und ist mit heftigen Schmerzen verbunden.
  2. Es handelt sich dabei stets um einen medizinischen Notfall.
  3. Eine sofortige Operation ist nötig, um Schlimmeres zu verhindern und den Eierstock zu erhalten.
  4. Nach dem Anamnesegespräch nimmt der Gynäkologe eine vaginale Tastuntersuchung vor.

Größere Zysten sind hierbei häufig schon feststellbar. In der Regel lassen sich Ovarialzysten mittels Ultraschall (Vagnialsonografie) sehr gut abbilden und auch ausmessen. Es ist dabei sogar möglich, zwischen verschiedenen Zystenarten zu unterscheiden.

Bei unklaren Befunden bringt ein CT beziehungsweise MRT oder eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) zur Diagnosestellung Klarheit. Das ist meist dann der Fall, wenn die Zyste nicht sicher von einem Tumor abgegrenzt werden kann. Stellt der Gynäkologe bei Frauen im gebärfähigen Alter funktionelle Eierstockzysten fest, die keine Beschwerden verursachen, wird zunächst abgewartet und beobachtet, ob sich diese von selbst zurückbilden.

Kontrolliert wird die Größe der Zyste in der Regel nach etwa vier bis acht Wochen. Häufig bilden sich Ovarialzysten nämlich im Laufe von ein bis zwei Monatszyklen spontan zurück. Sollte das nicht der Fall sein, kann eine hormonelle Therapie (Gestagen- oder Östrogen-Gestagen-Präparate) durchgeführt werden.

  1. Sofern sich die Zyste zurückbildet, sind Kontrollen nicht mehr notwendig.
  2. Ab dem 40.
  3. Lebensjahr und besonders in der Postmenopause wird jedoch empfohlen, Eierstockzysten in jedem Fall abklären zu lassen, um ein Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) sicher auszuschließen.
  4. Bleiben funktionelle Zysten am Eierstock bestehen, sind sie sehr groß oder kommt es zu Beschwerden oder Komplikationen, müssen sie entfernt werden.

Meist geschieht das in einem minimalinvasivem Eingriff über die Bauchdecke (Bauchspiegelung/Laparoskopie). Seltener kann auch ein offener Eingriff (Bauchschnitt/Laparatomie) notwendig werden. Nach der Operation werden Gewebeproben der Zyste pathologisch untersucht.

Auch Endometriosezysten entfernt man operativ. Während der Bauchspiegelung werden gegebenenfalls gleich weitere Endometrioseherde im Bauchraum behandelt. Bei Verdacht auf ein PCO-Syndrom wird zur Diagnosebestätigung außerdem eine Probe vom Eierstockgewebe genommen. Die Zysten unterhalb der Kapsel des Eierstocks werden zudem eröffnet (= Stichelung des Eierstocks).

Hormonell bedingte Eierstockzysten kommen häufig vor und bilden sich oftmals von selbst wieder zurück. Damit stehen sie einem Kinderwunsch grundsätzlich nicht entgegen und in den meisten Fällen belasten sie eine Schwangerschaft auch nicht. Jedoch müssen bestehende Zysten während einer Schwangerschaft beobachtet werden.

  • Operiert werden sie in der Regel aber nicht, da solch ein Eingriff mit einem Risiko für den Fötus verbunden wäre.
  • Bei einer geplanten Schwangerschaft empfiehlt es sich, im Vorfeld gynäkologisch abklären zu lassen, ob Zysten vorhanden sind.
  • Bei bestehenden Ovarialzysten ist es sinnvoll, eine Rückbildung dieser abzuwarten, bevor mit der Familienplanung begonnen wird.

Anders verhält es sich mit Endometriosezysten sowie polyzystischen Ovarien. Diese können eine Schwangerschaft erschweren. Endometriosezysten im Eierstock bilden sich meist nicht von selbst zurück und können negativen Einfluss auf die Eizellreifung nehmen.

  • Befinden sich zusätzlich Zysten in der Gebärmutter, kann das weiters die Einnistung der befruchteten Eizelle behindern.
  • Endometriosezysten sollten bei Kinderwunsch demnach präventiv entfernt werden.
  • Da bei bestehendem PCO-Syndrom meist kein Eisprung stattfindet, kann bei Kinderwunsch versucht werden, diesen hormonell auszulösen.

Auch eine Stichelung der Eierstöcke (s.o.) erhöht die Fruchtbarkeit bei PCO. Bis auf polyzystische Ovarien beim PCO-Syndrom sowie Endometriosezysten bilden sich funktionelle Eierstockzysten tendenziell sehr häufig spontan zurück. Ein erhöhtes Risiko, dass sie wieder auftreten, besteht nicht.

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Meist rät man daher in solchen Fällen von einer vorbeugenden Einnahme von Hormonen eher ab, beziehungsweise wägt Nutzen und Risiko einer medikamentösen Behandlung im Einzelfall gegeneinander ab. Bei Frauen mit PCO oder Beschwerden aufgrund wiederkehrender Eierstockzysten kann eine Therapie mittels Östrogen-Gestagen-Präparat sinnvoll sein – vorausgesetzt, es besteht kein Kinderwunsch.

Die Hormoneinnahme hemmt die körpereigene Hormonausschüttung und verhindert den Eisprung, was einer Zystenbildung entgegenwirken kann. Nicht zu vernachlässigen sind Faktoren wie Rauchen oder Übergewicht, da sie die Entstehung von Zysten am Eierstock begünstigen.

> Dr. med. Cigdem Gürel Praxis für Frauenmedizin und Geburtshilfe Hüttenstraße 30 40215 Düsseldorf https://www.med-specialists.com/typo3conf/ext/in2template/Resources/Public/Images/Icons/googlemaps_logo.png Entfernung > Noyan Savasman Frauenärzte im Zentrum (FIZ) Wallstraße 2 73614 Schorndorf https://www.med-specialists.com/typo3conf/ext/in2template/Resources/Public/Images/Icons/googlemaps_logo.png Entfernung > Dr. med. Thomas Hartl Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Thomas Hartl Königswarterstraße 62 90762 Fürth https://www.med-specialists.com/typo3conf/ext/in2template/Resources/Public/Images/Icons/googlemaps_logo.png Entfernung > Dr. med. Neslisah Yilmaz-Terzioglu Frauenarztpraxis Dr. med. Neslisah Yilmaz-Terzioglu Färberstraße 2 90402 Nürnberg https://www.med-specialists.com/typo3conf/ext/in2template/Resources/Public/Images/Icons/googlemaps_logo.png Entfernung > Dr. med. Natalja Reich Frauenärztliches Gesundheitszentrum Dr. med. Natalja Reich Inselstraße 9 10179 Berlin https://www.med-specialists.com/typo3conf/ext/in2template/Resources/Public/Images/Icons/googlemaps_logo.png Entfernung

Welche Farbe hat die Flüssigkeit einer Zyste?

2 Pathologie – Zystenflüssigkeiten können sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung deutlich unterscheiden, was wiederum ihren Aspekt und ihre Konsistenz beeinflusst. Die Zusammensetzung leitet sich dabei vom Ursprungsgewebe der Zyste ab. Unterscheidungskriterien sind z.B.

Farbe: Meist handelt es sich um eine gelbe bis bernsteinfarbene Flüssigkeit, die an Blutserum erinnert. Durch Einblutung in die Zyste ist eine hämorrhagische, d.h. rötliche bis braune Verfärbung des Zysteninhalts möglich. Konsistenz: Man findet dünnflüssige oder dickflüssige, bzw. seröse oder muköse Zystenflüssigkeiten.

Hauptbestandteil der Zystenflüssigkeit ist Wasser, Weitere Bestandteile sind Elektrolyte, Proteine, Lipide, sowie bei funktionellen Zysten Hormone, Von der Epithelauskleidung der Zyste schilfern Zellen in die Zystenflüssigkeit ab und gehen dort unter.

Sind Zysten mit Flüssigkeit gefüllt?

Was ist eine Zyste? – Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter, abgekapselter Hohlraum im Gewebe und besteht aus Gewebeflüssigkeit, Blut und einem breiartigen Zusatz aus Talg oder Eiter. Die Kapsel kann aus einer oder mehreren Kammern bestehen und tritt in unterschiedlichen Größen auf.

  • Zysten wachsen überall im Körper, wie zum Beispiel an den Eierstöcken, am Knie oder in der Leber.
  • In den meisten Fällen bereiten sie den Betroffenen keine Beschwerden, sodass sie in vielen Fällen vorerst unbemerkt bleiben.
  • Die meist gutartigen Knötchen werden oftmals erst in medizinischen Routineuntersuchen entdeckt und bilden sich häufig von alleine zurück.

Lesen Sie in unserem Beitrag wie und wo sich Zysten im Körper bilden können, welche Ursachen diese haben und wie eine Zyste behandelt werden kann.

Welcher Tee hilft bei Zysten?

Von Chrischta Ganz Wie der Name es schon so schön sagt; diese Heilpflanze hüllt alle Anliegen der Frauen in einen wunderbaren Schutzmantel, Nicht von ungefähr erinnert das Blatt des Frauenmantels an eine Pelerine oder ein Cape. Der Frauenmantel ist in seiner Wirksamkeit keinen Tritt in den Allerwertesten so nach dem Motto: Los jetzt! Nein, der Frauenmantel umhüllt sanft, bietet den nötigen Schutzraum, damit frau in Ruhe genesen kann.

Frauen können diese milde Heilpflanze mit gutem Gewissen über Monate einnehmen. Salopp gesagt, hilft der Frauenmantel jeder Frau in jedem Alter ; er unterstützt die sehr junge Frau ab der ersten Menstruation, steht aber auch der betagten Frau nützlich zur Seite. Das verdeutlicht auch die Signatur der Pflanze.

Es gibt sie in Form von ganz feinen, ganz jungen Blättchen. Während die älteren Frauenmantel-Blätter häufig gross, bräunlich und ledrig sind. Frauenmantel wird eingesetzt als Tee, als Tinktur, als Spagyrik, als Fertigpräparat. Grundsätzlich wird das Blatt verwendet, Copyright: Michael Schulz Der Frauenmantel unterstützt bei allen Beschwerden, die fern oder nah mit der Menstruation zusammenhängen : Bei zu viel oder zu wenig Blut, wenn der Zyklus unregelmässig ist, bei Schmerzen während der Menstruation. Frauenmantel hilft gegen Zysten, bei Myomen, bei Endometriose.

Die Heilpflanze unterschützt die Frauen in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder während den Wechseljahren. Auch Männer können Frauenmantel einnehmen – auch bei ihnen unterstützt und fördert die Heilpflanze die Durchblutung des Unterleibes. Wichtig bei Männern ist allerdings, dass der Frauenmantel zeitlich nur begrenzt eingesetzt wird.

Interessanterweise wird Frauenmantel in vielen Fachzeitschriften oder rationalen Phytobüchern gegen Durchfall empfohlen. Wie alle anderen Rosengewächse trägt auch diese Heilpflanze Gerbstoffe in den Blättern, Gerbstoffe haben eine zusammenziehende Wirkung und diese helfen gegen Durchfall. Copyright: Michael Schulz Ich finde es spannend, dass sich diese sehr wichtige Frauenheilpflanze auch immer ein Stück weit der (oftmals männlichen) Logik der Schulmedizin entzieht. Der sehr weibliche Frauenmantel steht auch für das Intuitive, So entzieht sich die Heilpflanze einem streng rationalen Ansatz; ihre vielseitige Wirkungskraft lässt sich nicht im Detail rational erklären.

Der Frauenmantel heisst mit griechischem Namen Alchemilla, Er heisst so, weil die Alchimisten den Tropfen – den sie am Morgen im Frauenmantel-Blatt fanden – für ihre Experimente gebrauchten. Die Alchimisten nannten diese Tropen Himmelswasser oder Bad der Venus, Dieses Wasser ist kein Tau, sondern wird vom Frauenmantel ausgeschieden.

Es verspricht, Gesundheit und Schönheit zu fördern. Falls Sie also beim Wandern auf Frauenmantel mit Himmelswasser stossen, nehmen Sie einen Schluck. Ich verstehe mich als Begleiterin, die mit jedem Patienten, jeder Patientin ein kleines oder grosses Stück Weg geht. Jeder Mensch hat seinen inneren Heiler – und besitzt ein grosses Mass an Selbstheilungskräfte. Chrischta Ganz ist Naturheilpraktikerin TEN und diplomierte Körpertherapeutin IKA.

Sie hat eine eigene Naturheilpraxis in Wald/ZH mit Schwerpunkt Traditionelle Europäische Naturheilkunde TEN, Begleitung von Menschen in Krisenzeiten, Arbeit mit den Selbstheilungskräften, schamanische Rituale und Heiltechniken und Klangtherapie. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Jede noch so kleine Spende hilft, künftige Beiträge zu ermöglichen.

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Wie wahrscheinlich ist es das eine Zyste platzt?

Platzen der Zyste – Dies geschieht meistens spontan und ist oft sogar erwünscht. Dadurch, dass plötzlich relativ viel Flüssigkeit (meistens deutlich mehr als beim Eisprung) in die freie Bauchhöhle gelangt, kommt es oft kurzfristig zu Unterbauchschmerzen, die aber fast immer spätestens nach einigen Stunden von selbst vergehen und keiner weiteren Therapie bedürfen.

Welche natürliche Mittel kann ich nehmen gegen Zysten am Eierstock?

06. April 2019 Zysten sind Hohlräume, die sich in einem Gewebe bilden und von einer Kapsel umgeben sind. Eine Zyste kann aus einer oder mehreren Kammern bestehen. Das Innere ist mit Gewebeflüssigkeit, Blut oder einem breiigen Inhalt – wie zum Beispiel Eiter oder Talg – gefüllt.

Die meisten Zysten sind harmlos. Je nachdem, welche Ursache sie haben, welches Organ sie betreffen, wie groß sie sind und wo sie auftreten, können die Gebilde jedoch auch Probleme bereiten. Bevor die Anwendung von homöopathischen Medikamenten in Frage kommt, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Die Homöopathie ist ein Verfahren, dass auf der Ähnlichkeitsregel basiert.

Diese besagt, dass ein Stoff, der beim Gesunden bestimmte Symptome hervorrufen kann, dieselben Symptome bei Kranken heilt, wenn er in geringen Dosierungen verabreicht wird. Durch einen homöopathischen Reiz werden Regulationsmechanismen im Körper in Gang gesetzt.

Das entsprechende Mittel wird hierbei sehr individuell nach den vorliegenden Beschwerden ausgesucht. Gerade Zysten in der Brust oder auch an den Eierstöcken unterliegen den monatlichen Hormonschwankungen bei Frauen. Sie treten gehäuft bei Mädchen vor der Pubertät und bei Frauen vor den Wechseljahren auf.

Hier hat sich vor allem das homöopathische Mittel Apis mellifica bewährt. Es ist immer dann angezeigt, wenn die zu behandelnden Beschwerden den Reaktionen auf einen Bienenstich ähneln. Ganz typisch sind also starke Schwellungen, brennende und stechende Schmerzen sowie Berührungsempfindlichkeit.

  1. In der Homöopathie wird Apis mellifica eingesetzt bei beginnendem fieberhaften Infekt, Halsschmerzen, allergischen Hauterkrankungen, Nesselsucht und auch Zysten.
  2. Viele Frauen leiden in den Wechseljahren jedoch nicht nur an Zysten.
  3. Häufig gesellen sich auch Beschwerden wie Schlafstörungen, seelische Verstimmungen, eine Neigung zu Bluthochdruck und chronische Entzündungen der Blase dazu.

Sind die Beschwerden durch einen Arzt abgeklärt, lohnt die Anwendung des Schüßlersalzes Aurum chloratum natronatum in D6. Über 6-8 Wochen wird 3 mal täglich eine Tablette im Mund zergehen gelassen. Es wirkt zusätzlich herzstärkend, Blutdruck regulierend und hilft bei depressiven Verstimmungen.

Welche Beschwerden bei Zyste am Eierstock?

Welche Beschwerden können Eierstockzysten verursachen? – Häufig bestehen keine Beschwerden und die funktionellen Eierstockzysten werden bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt oder im Ultraschall zufällig entdeckt. Wenn Zysten sehr groß werden, können sie Schmerzen verursachen.

Kann eine Eierstockzyste gefährlich werden?

Stieldrehung einer Zyste am Eierstock – Große Eierstockzysten, beispielsweise die Endometriosezysten, sind in einigen Fällen über einen beweglichen Gefäßstiel mit dem Eierstock verbunden. Bei plötzlichen Körperbewegungen kann sich der Stiel drehen und die Blutversorgung der Zyste oder des umliegenden Gewebes wird unterbunden.

  1. Je nachdem, wo sich die Zyste befindet, führt eine mangelnde Blutversorgung zu starken Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen.
  2. Das Gewebe um die Zyste herum kann absterben und zu weiteren Komplikationen wie einer Bauchfellentzündung oder führen.
  3. In den meisten Fällen stellen Zysten am Eierstock keine gesundheitliche Gefahr dar.

Sie können aber sehr selten zu bösartigen Erkrankungen wie führen und sollten daher regelmäßig kontrolliert werden. Eine Stieldrehung ist allerdings eine gefährliche und schmerzhafte Komplikation. Es ist möglich, dass sich nach der Entfernung einer Zyste am Eierstock neue Zysten bilden.

  1. Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Prof. Dr. med.
  2. Martin Kolben ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen.
  3. Sie finden sich z.B.

in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.

Kantelhardt E.J. and Göpel C.: “Ovarialzyste.” Therapiehandbuch Gynäkologie und Geburtshilfe (2013): 211-214.Kiechle M. : Gynäkologie und Geburtshilfe – ein Lehrbuch. Elsevier Verlag, 2006.Schindelhauer A. and Wimberger T.: “Laparoskopie als Standard für gynäkologische Notfälle.” Der Gynäkologe 47.3 (2014): 179-183.Weyerstahl T. and Stauber M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe. Georg Thieme Verlag, 2013.

: Zyste am Eierstock: Ursachen, Behandlung, Prognose