Was Ist Wenn Man Blut Hustet
Beim Bluthusten (Hämoptyse) wird Blut aus dem Atemtrakt ausgehustet. Die Menge an Blut, die dabei produziert wird, kann von ein paar wenigen Streifen Blut, die sich mit dem normalen Auswurf mischen, bis hin zu einer großen Menge an reinem Blut reichen.

  • Andere Symptome wie Fieber und Atembeschwerden können je nach Ursache des Bluthustens ebenfalls vorliegen.
  • Bluthusten kann zwar beängstigend wirken, doch die meisten Ursachen dafür sind nicht sehr ernst.
  • Mit Blut gestreifter Auswurf kommt bei vielen geringfügigen Erkrankungen der Atemwege vor, so etwa bei Infektionen der oberen Atemwege (Upper Respiratory Infections, URIs) oder bei einer viralen Bronchitis.

Manchmal ist Blut aus der Nase die Ursache, das den Rachen hinabgeflossen ist und anschließend ausgehustet wird. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um Bluthusten. Bei Kindern gehört Folgendes zu den häufigen Ursachen:

Infektion der unteren Atemwege Einatmen eines Fremdkörpers

Als massive Hämoptyse wird der Auswurf von ca.600 ml Blut innerhalb von 24 Stunden bezeichnet. Zu den häufigsten Ursachen gehört Folgendes: Manche Erkrankungen und Gegebenheiten erhöhen das Risiko von Bluthusten mit ernsten Ursachen:

Einnahme von Immunsuppressiva zur Unterdrückung des Immunsystems (mit Folgeerkrankungen wie Tuberkulose und Pilzinfektionen) Kontakt mit Tuberkulose Langzeitraucher (mit Krebs als Folgeerkrankung)

Die folgenden Informationen können helfen zu klären, wann man zum Arzt gehen sollte und was im Rahmen dieser Untersuchung zu erwarten ist. Wenn jemand an Bluthusten leidet, geben die folgenden Symptome besonderen Anlass zu Besorgnis:

Auswurf von großen Mengen an Blut Kurzatmigkeit Anzeichen für erheblichen Blutverlust (Schwächegefühl, Schwindelanfälle beim Aufstehen, Durst, Schweiß und erhöhte Herzfrequenz) Schwäche oder Müdigkeit Luftröhrenschnitt (Tracheotomie)

Wer Warnzeichen aufweist, sollte sich umgehend in die Notaufnahme begeben. Wer keine Warnzeichen, aber Risikofaktoren für eine ernste Erkrankung und mehr als nur ein paar Streifen Blut im Auswurf aufweist, sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen ärztliche Hilfe aufsuchen.

  1. Wer nur ein paar Streifen Blut im Auswurf aufweist (was in der Regel durch eine Infektion der oberen Atemwege verursacht wird), muss nicht so dringend ärztliche Hilfe aufsuchen.
  2. Die Betroffenen können ihren Hausarzt anrufen, der aufgrund der Symptome, der Krankengeschichte und anderer Faktoren beurteilen kann, wie rasch ärztliche Hilfe erforderlich ist.

Normalerweise kann es nicht schaden, den Arztbesuch um ein paar Tage zu verzögern. Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten, bevor sie eine körperliche Untersuchung vornehmen. Die Befunde in der Krankengeschichte und bei der körperlichen Untersuchung deuten häufig auf eine Ursache und die eventuell erforderlichen Untersuchungen hin (siehe Tabelle mit Ursachen und Merkmalen von Bluthusten Ursachen und Merkmale von Bluthusten ). Der Arzt fragt,

Seit wann hustet der betroffene Patient Blut? Seit wann besteht der Husten? Gibt es etwas, das den Husten auslöst (wie z.B. kalte Luft, Anstrengung oder eine liegende Position)? Wie viel Blut wird ungefähr hochgehustet (z.B. ein paar Streifen, ein Teelöffel, eine Tasse)? Leidet der betroffene Patient an anderen Symptomen wie Fieber, Gewichtsverlust oder Brustschmerzen oder Schmerzen in den Beinen?

Bei der ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, ob tatsächlich Blut hochgehustet wurde (und nicht erbrochen oder etwa nach einem Nasenbluten aus dem Rachen ausgeworfen). Bei der körperlichen Untersuchung werden die Vitalzeichen auf Fieber, erhöhte Herz- oder Atemfrequenzen überprüft und ein Test auf geringe Sauerstoffsättigung des Blutes wird durchgeführt.

  1. Eine vollständige Untersuchung von Herz und Lunge wird vorgenommen, und es wird kontrolliert, ob die Halsvenen prall und wulstig und die Beine geschwollen sind.
  2. Wenn nur ein Bein angeschwollen ist, kann dies auf ein Blutgerinnsel hinweisen ( Tiefe Beinvenenthrombose Tiefe Venenthrombose (TVT) Bei einer tiefen Venenthrombose haben sich in den tiefen Venen, in der Regel in den Beinen, Blutgerinnsel (Thromben) gebildet.

Blutgerinnsel können in einer Vene entstehen, wenn diese verletzt. Erfahren Sie mehr ). Wenn beide Beine angeschwollen sind, kann dies auf eine Herzinsuffizienz Herzinsuffizienz (CHF) Bei einer Herzinsuffizienz (einem Herzversagen) kann das Herz nicht mit den Anforderungen des Körpers mithalten. Das führt zu einem verringerten Blutfluss, einer Stauung des Blutes in den Venen. Erfahren Sie mehr hinweisen. Des Weiteren werden auch Bauch, Haut und Schleimhäute untersucht. Die betroffene Person wird während der Untersuchung zum Husten aufgefordert. Wenn sie dabei Blut hochhustet, werden die Farbe des Auswurfs und die Blutmenge notiert. Nase und Mund werden zudem auf Blutungen überprüft.

Hinweise aus der Krankengeschichte und der ärztlichen Untersuchung helfen schließlich bei der Bestimmung der Ursache. Ein Gefühl, dass etwas den Rachen hinabfließt, oder Nasenbluten ohne Husten kann schlicht bedeuten, dass das ausgeworfene Blut aus der Nase den Rachen hinuntergeflossen ist. Übelkeit und Erbrechen von schwarzen, braunen oder an Kaffeesatz erinnernden Stoffen bedeuten in der Regel, dass das Blut aus dem Magen oder dem Darm stammt und nicht hochgehustet, sondern erbrochen wird.

Schaumiger Auswurf mit hellrotem Blut und bei erheblichen Mengen mit Würgegefühl bedeutet in der Regel, dass das Blut aus der Luftröhre (Trachea) oder aus der Lunge stammt (sog. echte Hämoptyse). Wenn der Husten erst kürzlich aufgetreten ist und die betroffene Person sonst gesund ist und keine Risikofaktoren für Tuberkulose, Pilzinfektionen oder Lungenembolie aufweist, ist die Ursache in der Regel eine akute Infektion der Atemwege wie beispielsweise eine Bronchitis. Bei schwerem, anhaltendem oder ungeklärtem Bluthusten müssen Tests gemacht werden. Wenn ein Patient eine große Menge Blut gehustet hat, wird er zuerst behandelt und sein Zustand wird stabilisiert, bevor die Tests durchgeführt werden. Bei den meisten Patienten werden ein großes Blutbild sowie Blutuntersuchungen zur Beurteilung der Blutgerinnungsfähigkeit und zur Bestimmung etwaiger Störungen bei der Blutgerinnung gemacht.

  1. Trotz dieser Tests bleibt die Ursache des Bluthustens bei 30–40 Prozent der Betroffenen ungeklärt.
  2. Bei schwerem Bluthusten kann die Ursache jedoch in der Regel bestimmt werden.
  3. Durch Blutungen können sich Gerinnsel bilden, welche die Atemwege verstopfen und weitere Atemprobleme verursachen können.
  4. Deshalb ist es wichtig, die Atemwege durch Husten zu befreien und den Husten nicht medikamentös (mit Antitussiva) zu unterdrücken.

Geringfügiger Bluthusten kann von selbst aufhören oder dann, wenn die der Blutung zugrunde liegende Erkrankung (wie z.B. Herzinsuffizienz oder eine Infektion) erfolgreich therapiert wird. Wenn ein großes Blutgerinnsel einen wichtigen Atemweg blockiert, kann dieses bei einer Bronchoskopie entfernt werden.

  • Nur in seltenen Fällen ist ein Bluthusten sehr schwerwiegend oder hört nicht von selbst wieder auf.
  • In diesen Fällen muss möglicherweise ein Schlauch durch Mund oder Nase in die Luftröhre oder bis zu den Atemwegen hinunter gelegt werden, um die Atemwege offen zu halten.
  • Wenn die Blutung aus einem wichtigen Blutgefäß kommt, kann versucht werden, das blutende Gefäß mit einer sogenannten Bronchialarterienangiographie und -embolisation zu verschließen.
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Unter Röntgenkontrolle führt der Arzt dabei einen Katheter in das Gefäß und bringt mit ihm ein chemisches Mittel, Teile eines Gelatineschwamms oder eine Minispirale aus Draht an den Ort der Blutung, um das Gefäß zu verschließen. Manchmal ist eine Bronchoskopie oder ein chirurgischer Eingriff nötig, um schwere oder anhaltende Blutungen zu stoppen, oder es muss ein erkrankter oder von Krebs befallener Teil der Lunge operativ entfernt werden.

Auswurf mit blutigen Streifen wird in der Regel durch eine Atemwegsinfektion verursacht und bietet in der Regel keinen Anlass zu Besorgnis, wenn die Symptome wieder verschwinden. Eine Infektion der unteren Atemwege sowie das Einatmen von Fremdkörpern sind die häufigsten Ursachen bei Kindern. Bluthusten muss von Blutungen aus Mund, Nase oder Rachen sowie von erbrochenem Blut unterschieden werden. Auswurf mit blutigen Streifen bei Rauchern erfordert in der Regel weitere Untersuchungen. Patienten, die eine große Menge Blut ausgehustet haben, müssen sofort behandelt und stabilisiert werden, erst danach können Tests durchgeführt werden.

Was sind die Ursachen fürblut Husten?

Die Ursachen für Blut husten als gesundheitliche Komplikation – Die Gründe für das Husten von Blut zeigen sich vielfältig. Im Regelfall entstammen die roten Rückstände aus unterschiedlichen Stationen des Atemsystems. Resultiert die Hämoptoe aus einer Verletzung der Bronchien, vermuten die Ärzte beispielsweise eine akute oder chronische Bronchitis,

  1. Sie besteht als Entzündung der größeren Atemwege, ausgelöst durch verschiedene Viren oder Bakterien.
  2. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Patienten an Bronchiektasen leiden.
  3. Der Fachbegriff bezeichnet Aussackungen der Bronchien, die ebenfalls zu einem Entzündungsprozess führen.
  4. Dadurch kommt es zu gelegentlichen Blutungen, die eine Hämoptyse nach sich ziehen.

In seltenen Fällen verschlimmert sich diese zur Hämoptoe, Auch Lungenkrebs – Bronchialkarzinom genannt – sorgt dafür, dass sich im Auswurf Blut befindet. Bei den bösartigen Verwucherungen im Bereich der Bronchialschleimhaut, tritt der Bluthusten als erstes Merkmal auf.

  • Dabei spüren die Betroffenen zunächst keine Schmerzen.
  • Weiterhin kommen die Lungenmetastasen als Ursache der Hämoptoe infrage.
  • Vorrangig bei kleinen Kindern entsteht das Symptom aufgrund einer Fremdkörperaspiration.
  • Atmen die Sprösslinge Fremdstoffe oder Schmutzpartikel ein, reizen sie unter Umständen die Schleimhaut der Atemwege.

In der Folge entstehen Blutungen der darin befindlichen Gefäße.

Was verursacht einen blutigen Auswurf beim Husten?

Welche Ursachen kommen bei Bluthusten infrage? – Kommt es beim Husten zum Spucken von Blut, existieren mehrere Blutungsquellen. Bei einer Hämoptyse stellen in der Regel Lungen-Erkrankungen die Ursachen für den Bluthusten dar. Beispielsweise leiden die Patienten unter einer chronischen oder einer akuten Bronchitis.

  • In seinem Buch „ Studien über die Entstehung und den Verlauf der Lungenkrankheiten ” beschreibt Dr.N. Ph.
  • Tendeloo die Entstehung der Hämoptyse aus den Gefäßen des Lungengewebes.
  • Durch eine Entzündung oder eine Stauung des Blutes erweitern sich die Bronchiektasen.
  • Auf diese Weise tritt das Blut in die Atemwege.

Ein Lungenabszess oder eine Pneumonie kommen als Ursachen für den Bluthusten infrage. Möglicherweise leiden die Patienten an:

Lungenkrebs, Bronchialkrebs, einem Bronchus-Karzinom oder Metastasen in der Lunge.

Bei einer Lungenembolie gelangt blutiger Auswurf ebenfalls in den Speichel. Das Spucken und Husten von Blut geschieht des Weiteren bei einer Tuberkulose oder Bluthochdruck in der Lunge. Hierbei sprechen die Ärzte von einer pulmonalen Hypertonie. Bei einem Lungentrauma, das mit einer Verletzung einhergeht, kommt es gleichfalls zu dem blutigen Sputum.

Zudem führen Herzkrankheiten zum Spucken von Blut beim Husten. Hierbei gelangt es vom Herzen in die Lunge. Durch die Atemwege vermischt es sich mit dem Speichel. Dies geschieht bei einem Herzklappenfehler, Ebenso bemerken Patienten einer Herzinsuffizienz den Bluthusten. Weitere Gründe für das Phänomen bestehen in einer Blutgerinnungs-Störung oder einer Hämophilie.

Letztere nennt sich im Volksmund Bluterkrankheit. Auch Nebenwirkungen blutverdünnender Medikamente führen zu dem Abhusten von blutigem Schleim. In ihrem Faltblatt CF-Manual beschreiben die Autoren M. Ballmann und C. Smaczny typische Begleit-Erscheinungen bei einer Hämoptoe.

Somit bemerken die Erkrankten beim Abhusten ein Wärmegefühl in der Gegend eines Lungenareals. Zudem kommt es möglicherweise hinter dem Brustbein zu einer Erwärmung. Diese Bereiche stimmen in der Regel mit den Blutungsquellen bei der Hämoptoe überein. Des Weiteren verfügen die Patienten über einen süßlichen Geschmack im Mund.

Beide Symptome treten bei einer Hämoptyse in der Regel nicht auf.

Was tun bei Husten?

Behandlungsmöglichkeiten für Blut Husten Betroffene – Die Therapie der Hämoptoe orientiert sich an der entsprechenden Grunderkrankung. Leiden Sie an einer akuten Blutung, erhält deren Eindämmung höchste Priorität. Geschieht dies nicht im Zuge einer Bronchoskopie, kommt ein Gefäßverschluss zum Einsatz.

Die auch als Embolisation bekannte Maßnahme übernimmt ein Radiologe. Des Weiteren verschreibt der Hausarzt Medikamente, um eine Infektion zu bekämpfen. Als Arzneien kommen beispielsweise Antibiotika sowie Immunsuppressiva infrage. Geht der Husten bei Ihnen mit einer starken Blutung einher, erweist sich eine schräge Haltung des Oberkörpers als effektiv.

Vorwiegend tritt der Fall ein, wenn die Blutungsquelle im Bereich der unteren Bronchien oder des Lungenflügels existiert. Durch die Position ermöglichen Sie der unverletzten Lunge eine unbeeinträchtigte Funktionsweise.

Was sind die Ursachen von Bluthusten?

Beim Bluthusten (Hämoptyse) wird Blut aus dem Atemtrakt ausgehustet. Die Menge an Blut, die dabei produziert wird, kann von ein paar wenigen Streifen Blut, die sich mit dem normalen Auswurf mischen, bis hin zu einer großen Menge an reinem Blut reichen.

Andere Symptome wie Fieber und Atembeschwerden können je nach Ursache des Bluthustens ebenfalls vorliegen. Bluthusten kann zwar beängstigend wirken, doch die meisten Ursachen dafür sind nicht sehr ernst. Mit Blut gestreifter Auswurf kommt bei vielen geringfügigen Erkrankungen der Atemwege vor, so etwa bei Infektionen der oberen Atemwege (Upper Respiratory Infections, URIs) oder bei einer viralen Bronchitis.

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Manchmal ist Blut aus der Nase die Ursache, das den Rachen hinabgeflossen ist und anschließend ausgehustet wird. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um Bluthusten. Bei Kindern gehört Folgendes zu den häufigen Ursachen:

Infektion der unteren Atemwege Einatmen eines Fremdkörpers

Als massive Hämoptyse wird der Auswurf von ca.600 ml Blut innerhalb von 24 Stunden bezeichnet. Zu den häufigsten Ursachen gehört Folgendes: Manche Erkrankungen und Gegebenheiten erhöhen das Risiko von Bluthusten mit ernsten Ursachen:

Einnahme von Immunsuppressiva zur Unterdrückung des Immunsystems (mit Folgeerkrankungen wie Tuberkulose und Pilzinfektionen) Kontakt mit Tuberkulose Langzeitraucher (mit Krebs als Folgeerkrankung)

Die folgenden Informationen können helfen zu klären, wann man zum Arzt gehen sollte und was im Rahmen dieser Untersuchung zu erwarten ist. Wenn jemand an Bluthusten leidet, geben die folgenden Symptome besonderen Anlass zu Besorgnis:

Auswurf von großen Mengen an Blut Kurzatmigkeit Anzeichen für erheblichen Blutverlust (Schwächegefühl, Schwindelanfälle beim Aufstehen, Durst, Schweiß und erhöhte Herzfrequenz) Schwäche oder Müdigkeit Luftröhrenschnitt (Tracheotomie)

Wer Warnzeichen aufweist, sollte sich umgehend in die Notaufnahme begeben. Wer keine Warnzeichen, aber Risikofaktoren für eine ernste Erkrankung und mehr als nur ein paar Streifen Blut im Auswurf aufweist, sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen ärztliche Hilfe aufsuchen.

  • Wer nur ein paar Streifen Blut im Auswurf aufweist (was in der Regel durch eine Infektion der oberen Atemwege verursacht wird), muss nicht so dringend ärztliche Hilfe aufsuchen.
  • Die Betroffenen können ihren Hausarzt anrufen, der aufgrund der Symptome, der Krankengeschichte und anderer Faktoren beurteilen kann, wie rasch ärztliche Hilfe erforderlich ist.

Normalerweise kann es nicht schaden, den Arztbesuch um ein paar Tage zu verzögern. Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten, bevor sie eine körperliche Untersuchung vornehmen. Die Befunde in der Krankengeschichte und bei der körperlichen Untersuchung deuten häufig auf eine Ursache und die eventuell erforderlichen Untersuchungen hin (siehe Tabelle mit Ursachen und Merkmalen von Bluthusten Ursachen und Merkmale von Bluthusten ). Der Arzt fragt,

Seit wann hustet der betroffene Patient Blut? Seit wann besteht der Husten? Gibt es etwas, das den Husten auslöst (wie z.B. kalte Luft, Anstrengung oder eine liegende Position)? Wie viel Blut wird ungefähr hochgehustet (z.B. ein paar Streifen, ein Teelöffel, eine Tasse)? Leidet der betroffene Patient an anderen Symptomen wie Fieber, Gewichtsverlust oder Brustschmerzen oder Schmerzen in den Beinen?

Bei der ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, ob tatsächlich Blut hochgehustet wurde (und nicht erbrochen oder etwa nach einem Nasenbluten aus dem Rachen ausgeworfen). Bei der körperlichen Untersuchung werden die Vitalzeichen auf Fieber, erhöhte Herz- oder Atemfrequenzen überprüft und ein Test auf geringe Sauerstoffsättigung des Blutes wird durchgeführt.

  1. Eine vollständige Untersuchung von Herz und Lunge wird vorgenommen, und es wird kontrolliert, ob die Halsvenen prall und wulstig und die Beine geschwollen sind.
  2. Wenn nur ein Bein angeschwollen ist, kann dies auf ein Blutgerinnsel hinweisen ( Tiefe Beinvenenthrombose Tiefe Venenthrombose (TVT) Bei einer tiefen Venenthrombose haben sich in den tiefen Venen, in der Regel in den Beinen, Blutgerinnsel (Thromben) gebildet.

Blutgerinnsel können in einer Vene entstehen, wenn diese verletzt. Erfahren Sie mehr ). Wenn beide Beine angeschwollen sind, kann dies auf eine Herzinsuffizienz Herzinsuffizienz (CHF) Bei einer Herzinsuffizienz (einem Herzversagen) kann das Herz nicht mit den Anforderungen des Körpers mithalten. Das führt zu einem verringerten Blutfluss, einer Stauung des Blutes in den Venen. Erfahren Sie mehr hinweisen. Des Weiteren werden auch Bauch, Haut und Schleimhäute untersucht. Die betroffene Person wird während der Untersuchung zum Husten aufgefordert. Wenn sie dabei Blut hochhustet, werden die Farbe des Auswurfs und die Blutmenge notiert. Nase und Mund werden zudem auf Blutungen überprüft.

  1. Hinweise aus der Krankengeschichte und der ärztlichen Untersuchung helfen schließlich bei der Bestimmung der Ursache.
  2. Ein Gefühl, dass etwas den Rachen hinabfließt, oder Nasenbluten ohne Husten kann schlicht bedeuten, dass das ausgeworfene Blut aus der Nase den Rachen hinuntergeflossen ist.
  3. Übelkeit und Erbrechen von schwarzen, braunen oder an Kaffeesatz erinnernden Stoffen bedeuten in der Regel, dass das Blut aus dem Magen oder dem Darm stammt und nicht hochgehustet, sondern erbrochen wird.

Schaumiger Auswurf mit hellrotem Blut und bei erheblichen Mengen mit Würgegefühl bedeutet in der Regel, dass das Blut aus der Luftröhre (Trachea) oder aus der Lunge stammt (sog. echte Hämoptyse). Wenn der Husten erst kürzlich aufgetreten ist und die betroffene Person sonst gesund ist und keine Risikofaktoren für Tuberkulose, Pilzinfektionen oder Lungenembolie aufweist, ist die Ursache in der Regel eine akute Infektion der Atemwege wie beispielsweise eine Bronchitis. Bei schwerem, anhaltendem oder ungeklärtem Bluthusten müssen Tests gemacht werden. Wenn ein Patient eine große Menge Blut gehustet hat, wird er zuerst behandelt und sein Zustand wird stabilisiert, bevor die Tests durchgeführt werden. Bei den meisten Patienten werden ein großes Blutbild sowie Blutuntersuchungen zur Beurteilung der Blutgerinnungsfähigkeit und zur Bestimmung etwaiger Störungen bei der Blutgerinnung gemacht.

  • Trotz dieser Tests bleibt die Ursache des Bluthustens bei 30–40 Prozent der Betroffenen ungeklärt.
  • Bei schwerem Bluthusten kann die Ursache jedoch in der Regel bestimmt werden.
  • Durch Blutungen können sich Gerinnsel bilden, welche die Atemwege verstopfen und weitere Atemprobleme verursachen können.
  • Deshalb ist es wichtig, die Atemwege durch Husten zu befreien und den Husten nicht medikamentös (mit Antitussiva) zu unterdrücken.

Geringfügiger Bluthusten kann von selbst aufhören oder dann, wenn die der Blutung zugrunde liegende Erkrankung (wie z.B. Herzinsuffizienz oder eine Infektion) erfolgreich therapiert wird. Wenn ein großes Blutgerinnsel einen wichtigen Atemweg blockiert, kann dieses bei einer Bronchoskopie entfernt werden.

Nur in seltenen Fällen ist ein Bluthusten sehr schwerwiegend oder hört nicht von selbst wieder auf. In diesen Fällen muss möglicherweise ein Schlauch durch Mund oder Nase in die Luftröhre oder bis zu den Atemwegen hinunter gelegt werden, um die Atemwege offen zu halten. Wenn die Blutung aus einem wichtigen Blutgefäß kommt, kann versucht werden, das blutende Gefäß mit einer sogenannten Bronchialarterienangiographie und -embolisation zu verschließen.

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Unter Röntgenkontrolle führt der Arzt dabei einen Katheter in das Gefäß und bringt mit ihm ein chemisches Mittel, Teile eines Gelatineschwamms oder eine Minispirale aus Draht an den Ort der Blutung, um das Gefäß zu verschließen. Manchmal ist eine Bronchoskopie oder ein chirurgischer Eingriff nötig, um schwere oder anhaltende Blutungen zu stoppen, oder es muss ein erkrankter oder von Krebs befallener Teil der Lunge operativ entfernt werden.

Auswurf mit blutigen Streifen wird in der Regel durch eine Atemwegsinfektion verursacht und bietet in der Regel keinen Anlass zu Besorgnis, wenn die Symptome wieder verschwinden. Eine Infektion der unteren Atemwege sowie das Einatmen von Fremdkörpern sind die häufigsten Ursachen bei Kindern. Bluthusten muss von Blutungen aus Mund, Nase oder Rachen sowie von erbrochenem Blut unterschieden werden. Auswurf mit blutigen Streifen bei Rauchern erfordert in der Regel weitere Untersuchungen. Patienten, die eine große Menge Blut ausgehustet haben, müssen sofort behandelt und stabilisiert werden, erst danach können Tests durchgeführt werden.

Was sind die Ursachen fürblut Husten?

Die Ursachen für Blut husten als gesundheitliche Komplikation – Die Gründe für das Husten von Blut zeigen sich vielfältig. Im Regelfall entstammen die roten Rückstände aus unterschiedlichen Stationen des Atemsystems. Resultiert die Hämoptoe aus einer Verletzung der Bronchien, vermuten die Ärzte beispielsweise eine akute oder chronische Bronchitis,

  • Sie besteht als Entzündung der größeren Atemwege, ausgelöst durch verschiedene Viren oder Bakterien.
  • Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Patienten an Bronchiektasen leiden.
  • Der Fachbegriff bezeichnet Aussackungen der Bronchien, die ebenfalls zu einem Entzündungsprozess führen.
  • Dadurch kommt es zu gelegentlichen Blutungen, die eine Hämoptyse nach sich ziehen.

In seltenen Fällen verschlimmert sich diese zur Hämoptoe, Auch Lungenkrebs – Bronchialkarzinom genannt – sorgt dafür, dass sich im Auswurf Blut befindet. Bei den bösartigen Verwucherungen im Bereich der Bronchialschleimhaut, tritt der Bluthusten als erstes Merkmal auf.

  • Dabei spüren die Betroffenen zunächst keine Schmerzen.
  • Weiterhin kommen die Lungenmetastasen als Ursache der Hämoptoe infrage.
  • Vorrangig bei kleinen Kindern entsteht das Symptom aufgrund einer Fremdkörperaspiration.
  • Atmen die Sprösslinge Fremdstoffe oder Schmutzpartikel ein, reizen sie unter Umständen die Schleimhaut der Atemwege.

In der Folge entstehen Blutungen der darin befindlichen Gefäße.

Was verursacht einen blutigen Auswurf beim Husten?

Welche Ursachen kommen bei Bluthusten infrage? – Kommt es beim Husten zum Spucken von Blut, existieren mehrere Blutungsquellen. Bei einer Hämoptyse stellen in der Regel Lungen-Erkrankungen die Ursachen für den Bluthusten dar. Beispielsweise leiden die Patienten unter einer chronischen oder einer akuten Bronchitis.

In seinem Buch „ Studien über die Entstehung und den Verlauf der Lungenkrankheiten ” beschreibt Dr.N. Ph. Tendeloo die Entstehung der Hämoptyse aus den Gefäßen des Lungengewebes. Durch eine Entzündung oder eine Stauung des Blutes erweitern sich die Bronchiektasen. Auf diese Weise tritt das Blut in die Atemwege.

Ein Lungenabszess oder eine Pneumonie kommen als Ursachen für den Bluthusten infrage. Möglicherweise leiden die Patienten an:

Lungenkrebs, Bronchialkrebs, einem Bronchus-Karzinom oder Metastasen in der Lunge.

Bei einer Lungenembolie gelangt blutiger Auswurf ebenfalls in den Speichel. Das Spucken und Husten von Blut geschieht des Weiteren bei einer Tuberkulose oder Bluthochdruck in der Lunge. Hierbei sprechen die Ärzte von einer pulmonalen Hypertonie. Bei einem Lungentrauma, das mit einer Verletzung einhergeht, kommt es gleichfalls zu dem blutigen Sputum.

Zudem führen Herzkrankheiten zum Spucken von Blut beim Husten. Hierbei gelangt es vom Herzen in die Lunge. Durch die Atemwege vermischt es sich mit dem Speichel. Dies geschieht bei einem Herzklappenfehler, Ebenso bemerken Patienten einer Herzinsuffizienz den Bluthusten. Weitere Gründe für das Phänomen bestehen in einer Blutgerinnungs-Störung oder einer Hämophilie.

Letztere nennt sich im Volksmund Bluterkrankheit. Auch Nebenwirkungen blutverdünnender Medikamente führen zu dem Abhusten von blutigem Schleim. In ihrem Faltblatt CF-Manual beschreiben die Autoren M. Ballmann und C. Smaczny typische Begleit-Erscheinungen bei einer Hämoptoe.

  1. Somit bemerken die Erkrankten beim Abhusten ein Wärmegefühl in der Gegend eines Lungenareals.
  2. Zudem kommt es möglicherweise hinter dem Brustbein zu einer Erwärmung.
  3. Diese Bereiche stimmen in der Regel mit den Blutungsquellen bei der Hämoptoe überein.
  4. Des Weiteren verfügen die Patienten über einen süßlichen Geschmack im Mund.

Beide Symptome treten bei einer Hämoptyse in der Regel nicht auf.

Was passiert bei einem starken Husten?

Neubildungen führen zu einer Hämoptyse – Leiden die Patienten unter dem Bluthusten, stellt eine Neubildung eine mögliche Ursache für das Symptom dar. Unter dem Begriff verstehen die Mediziner Tumore. Es spielt keine Rolle, ob die neuen Zellen gutartig oder bösartig sind.

  • In der Regel bildet sich bösartiges Gewebe.
  • Dieses erscheint in Form eines Karzinoms oder eines Lymphoms.
  • Dabei dringt die sich neu bildende Geschwulst in die Blutgefäße ein und verletzt diese.
  • Das Einwachsen in die Gefäße stellt keine Seltenheit bei einer Tumor -Erkrankung dar.
  • Durch die entstehende Verletzung dringt das Blut in die Atemwege.

Das Husten selbst führt unter Umständen bereits zu einem blutigen Auswurf. Das geschieht, wenn der Betroffene unter einer entzündlichen Erkrankung leidet. Speziell die Inflammationen im Hals- und Rachenraum rufen starke Entzündungs-Reaktionen nach sich.

Was sind die Ursachen für Bluthusten?

Blutgerinnungsstörungen – Auch Störungen der Blutgerinnung können Bluthusten auslösen. Diese Störungen können angeboren sein, wie zum Beispiel bei der (Hämophilie), oder durch Medikamente hervorgerufen werden. Bei Heparin und Cumarinen kommt es häufig zu Bluthusten vor allem, wenn zusätzlich ein Infekt der Atemwege mit erhöhter Verletzlichkeit der Schleimhaut besteht.

(ASS) kann die Blutgerinnung in geringem aber klinisch bedeutsamem Umfang beeinträchtigen. Täglich kommt es besonders an den Schleimhäuten zu kleineren Verletzungen, bei denen auch kleine Blutgefäße betroffen sind. Man bemerkt die Verletzungen nicht, weil die Blutgerinnung sie umgehend abdichtet, sodass kein Blut in sichtbaren Mengen austreten kann.

Entzündungen, zum Beispiel durch Infektionen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit solcher winziger Verletzungen, weil die Empfindlichkeit des entzündeten Gewebes größer ist. Bei Störungen der Blutgerinnung findet das Abdichten der Verletzungen verzögert oder gar nicht statt: So kann es auch zu Blutungen aus der Bronchialschleimhaut kommen, die mit Bluthusten einhergehen.