Was Ist Wenn Die Hand Zittert
Verstärkter physiologischer Tremor – Der sogenannte verstärkte physiologische Tremor kann Menschen jeden Alters betreffen. Er tritt meistens als Haltetremor auf. Körpereigene oder äußere Einflüsse verursachen diese Tremorform. Nach Beseitigung der Auslöser hört das Zittern in den Händen meistens wieder auf und ist deshalb keine eigenständige Erkrankung.

Normale Körperreaktion auf Kälte Blutdruckabfall : Wenn Sie schnell aufstehen und einen eher niedrigen Blutdruck haben, kann es sein, dass Ihnen schwindelig wird und die Hände zittern. In diesem Fall ist das Zittern der Hände Anzeichen für eine Schwäche des Kreislaufs. Hier hilft viel trinken und den Kreislauf sanft in Schwung bringen. Psychisch : Aufregung, Nervosität oder starker Stress können zu zittrigen Händen führen. Hier helfen unter anderem eine gründliche Vorbereitung auf Termine, Meditation oder Entspannungsübungen. Stoffwechsel : Zitternde Hände können Hinweis auf einen Mangel unterschiedlicher Stoffe sein. Sehr häufig ist eine Unterzuckerung zum Beispiel beim Fasten Auslöser für den kurzzeitigen Tremor. Weiterhin können Störungen des Calcium- oder Magnesiumhaushaltes sowie Vitamin B12 Mangel Händezittern verursachen. Bei Verdacht auf einen solchen Nährstoffmangel sollten Sie diesen ärztlich abklären lassen, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Medikamente/Drogen : Tremor kann durch Koffein, Nikotin, Entzug (z.B. von Alkohol) oder als Nebenwirkung von manchen Medikamenten (z.B. Lithium oder Antiepilepsie-Medikamente) und Drogen auftreten. Vorerkrankungen : Hierzu zählen vor allem Hormonstörungen, zum Beispiel die Schilddrüsenüberfunktion, Erkrankungen mit dem Tremor als wichtigstem Symptom sind eigenständige Tremorerkrankungen und gehören nicht zum verstärkten physiologischen Tremor.

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Warum treten zitternde Hände auf?

Weitere Faktoren für Zittern in den Händen – Wenn Ihre Hände zittern, sind die Ursachen meistens harmloser Natur. Doch das sollten Sie nicht immer auf die leichte Schulter nehmen. Sollten Sie verstärkt unter dem Hände-Zittern leiden, wenden Sie sich am besten an einen Arzt. So können mögliche Krankheiten schneller entdeckt werden.

Zittern in den Händen kann auch durch einen Nährstoffmangel ausgelöst werden. Es kann sich dabei zum Beispiel um einen Vitamin B12- oder Kalzium-Mangel handeln. Leiden Sie an Diabetes, dann kann Zittern in den Händen ein Zeichen für Unterzuckerung sein. Auch bei Menschen, die regelmäßig Alkohol- und Drogen konsumieren, tritt das Zittern in den Gliedmaßen verstärkt auf. Das Gleiche ist auch bei einem regelmäßigen Medikamentenkonsum oder -missbrauch der Fall. Genauso können Vergiftungen dafür verantwortlich sein.

Zitternde Hände treten häufig bei älteren Menschen auf. (Bild: PIxabay/ Steve Buissinne)

Was sind die Ursachen für einen Zitter in den Händen?

Ein Zittern in den Händen wird von Ärzten Tremor genannt. Zittrige Hände können die Selbstständigkeit stark einschränken. Die Ursachen für einen Tremor in den Händen sind sehr vielfältig und sollten von einem Arzt abgeklärt werden. Je nach Art des Tremors kann eine Behandlung erfolgen.

Wie gefährlich ist das Zittern der Hände?

Bei welcher Krankheit Zittern die Hände? – Mindestens jeder Hundertste leidet in Deutschland unter einem essenziellen Tremor, das heißt einem Zittern ohne erkennbare neurologische Grunderkrankung. Diese Form des Zitterns ist zwar störend, aber harmlos. Was Ist Wenn Die Hand Zittert Um den Ursachen für das Zittern der Hände auf den Grund zu gehen, sollten Sie auf jeden Fall ihren Hausarzt aufsuchen. Wird das Zittern stärker, je mehr Sie sich mit den Händen einem Ziel – etwa einem Trinkbecher – nähern, könnte dies ein Anzeichen für Multiple Sklerose sein.

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Multiplen Sklerose Epilepsie Morbus Wilson Erkrankungen des peripheren Nervensystems Unterzuckerung infolge einer Diabetes-Erkrankung Stress, eine nervliche Überlastung oder auch Angstzustände Stoffwechselerkrankungen, wie eine Schilddrüsenüberfunktion Nährstoffmängel, zum Beispiel ein Vitamin B-12 oder Kalzium-Mangel Schlaganfälle Medikamente oder der Entzug von Medikamenten Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie damit verbundene Entzugserscheinungen Vergiftungen Parkinson

Was sind die Ursachen für zittrige Hände?

Zittrige Hände: Die Ursache – Zitternde Hände können viele Ursachen haben. Nicht nur Kälte, Stress oder Nervosität lösen zittrige Hände aus, auch Nebenwirkungen von Medikamenten wie Antidepressiva oder Mittel gegen Epilepsie und Krankheiten können sich dahinter verbergen.

  1. Eigentlich ist Zittern (medizinisch: Tremor) eine normale Aktion des Körpers.
  2. Unsere Muskeln zittern stets ein kleines bisschen, ohne dass wir das bemerken.
  3. Dieses physiologische Zittern kann sich verstärken und sichtbar werden, beispielsweise bei Kälte.
  4. Auch vor Angst, Aufregung oder Erschöpfung können bildlich gesprochen und im Wortsinn “die Knie zittern”.

Koffein oder Nikotin im Übermaß lösen die Reaktion zuweilen ebenfalls aus. Die unbeabsichtigte Muskelbewegung kann aber auch krankheitsbedingt sein. Dann sollte man einen Arzt aufsuchen, welcher versucht die Ursache der zittrigen Hände herauszubekommen.

Zur Bestimmung der Ursache von Zittern ist unter anderem entscheidend, welche Frequenz die Zitterbewegung hat, d.h. wie oft sie pro Sekunde erfolgt. Ebenso spielt es eine Rolle, wann sie auftritt, zum Beispiel in Ruhe, in der Bewegung oder beim Halten”, erklärt Dr. Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN).

„Beim essentiellen Tremor kommt es typischerweise zu 6 bis 12 Zitterbewegungen pro Sekunde – besonders häufig beim Vorstrecken der Hände und dem Halten von Gegenständen. Das Zittern bei einer Parkinson-Erkrankung hat hingegen meist eine Frequenz von 4 bis 6 und tritt in Ruhe am stärksten auf.

  • Zudem sind beim essentiellen Tremor meist beide Hände bzw.
  • Beine betroffen, wohingegen der Tremor bei Parkinson-Erkrankung in der Regel einseitig beginnt”, so Dr.
  • Curt Beil.
  • Oft werden zitternde Hände mit Parkinson-Erkrankungen in Verbindung gebracht.
  • Dabei sind fünf Prozent der über 65-Jährigen von einem essentiellen Tremor betroffen.
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Von denen zirka 60 Prozent, der Hinweise auf eine Vererbung vorliegt. Bei jedem zehnten Patienten über 50 Jahren lässt sich das Zittern auf eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Nierenerkrankung oder Nervenstörung aufgrund eines Diabetes zurückführen.