Was Tun Wenn Mieter Nicht Zahlt
Was tun, wenn der Mieter nicht zahlt? – Wenn Mietzahlungen ausbleiben, stellt dies gerade für private Vermieter, die eine Immobilie oft zur finanziellen Absicherung im Alter erworben haben, ein erhebliches Problem dar. In der Regel sind die Mieteinnahmen ein wesentlicher Bestandteil des Finanzierungskonzeptes.

  1. Fallen diese fest eingeplanten Einnahmen weg, bringt dies den Plan kräftig durcheinander.
  2. Deshalb ist es in einem solchen Fall wichtig, schnell und entschlossen, aber auch rechtskonform zu handeln.
  3. Wenn der Mieter nicht zahlt, haben Sie als Vermieter klar formulierte Rechte, die Sie in den verschiedenen Stadien eines solchen Prozesses in Anspruch nehmen können.

Das Mietrecht billigt jedoch auch dem säumigen Mieter bestimmte Rechte zu, die es unbedingt zu beachten gilt. Aus diesem Grund ist es wichtig, seine Rechte zu kennen und entsprechend zu handeln.

Was tun bei nicht zahlenden Mietern?

6. Tipp: juristische Unterstützung im Mietrecht – Wenn der Mieter nicht zahlt, hat der Vermieter das Recht, mit einer Kündigung des Mietvertrages, einem Mahnverfahren oder einer Klage vor Gericht dagegen vorzugehen. Ein Anwalt kann Abmahnungs- und Kündigungsschreiben rechtlich absichern.

Wird ein gerichtliches Vorgehen notwendig, kann er mit der richtigen Strategie und stichhaltigen Beweisen dafür sorgen, dass die Einwände des Mieters vor Gericht keinen Bestand haben. Nach Abschluss des Verfahrens kümmert er sich um die schnellstmögliche Vollstreckung des Urteils und fordert die Verfahrens- und Anwaltskosten beim Mieter ein.

Was tun, wenn der Mieter nicht zahlt (genaue Anleitung).

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Kann der Mieter auch weiterhin die Mietzahlung nicht aufbringen?

Fristlose Kündigung durch Vermieter ohne Abmahnung – Ist absehbar, dass der Mieter auch weiterhin die Mietzahlung nicht oder nur mit Problemen aufbringen kann, sollte der Mieter eine fristlose Kündigung des Mietvertrages in Erwägung ziehen. Das Gesetz sieht diese Möglichkeit bei Mietrückständen ohne vorherige Abmahnung ausdrücklich vor. Was bedeutet das? Ganz einfach: Ist der Mieter mit zwei Monatsmieten im Rückstand, darf der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen, Nach den meisten Mietverträgen und auch der gesetzlichen Regelung des § 556b BGB ist die Miete bis zum dritten Werktag eines Monats an den Vermieter zu zahlen.

  1. Der Mieter muss die Überweisung (oder Barzahlung) also fristgerecht veranlassen.
  2. Geschieht das nicht, kommt der Mieter in Zahlungsverzug.
  3. Erreicht der Zahlungsverzug zwei Monatsmieten, darf der Vermieter fristlos kündigen,
  4. Eine vorherige Mahnung oder Abmahnung ist nicht erforderlich! Beispiel: Mieter M muss laut Mietvertrag eine monatliche Gesamtmiete von 450,- EUR an Vermieter V zahlen.

Im Dezember zahlt M keine Miete und verspricht V die offene Miete bis zum Jahresende nachzuzahlen. Nachdem er alles Geld für Weihnachtseinkäufe ausgegeben hat, hat M kein Geld mehr für M und zahlt nicht. Im Januar zahlt der Mieter überraschend die Miete, im Februar jedoch wieder nicht.

  1. Am 4. Werktag im Februar stellt V also fest, dass die Mieten für Dezember und Februar offen stehen.
  2. Es besteht ein Mietrückstand über zwei Monatsmieten in Höhe von 900,- EUR.
  3. Das muss V nicht hinnehmen.
  4. Er darf den Mietvertrag nun fristlos kündigen.
  5. Eine fristlose Kündigung ist nach § 543 Abs.2 Nr.3a BGB aber auch schon dann möglich, wenn der Mieter für zwei aufeinanderfolgende Termine – also üblicherweise Monate – mit einem „nicht unerheblichen Teil der Miete” in Verzug ist.
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Nicht unerheblich ist ein Teil der Miete, wenn er eine Monatsmiete übersteigt. Es reicht also für eine fristlose Kündigung, wenn M im Dezember keine Miete zahlt und im Januar einen einzigen Cent zu wenig. Dann liegt ein Zahlungsverzug über einen „nicht unerheblichen Teil der Miete” vor und der Vermieter darf wiederum fristlos kündigen.

Was tun wenn der Mieter trotz Mahnung nicht zahlt?

Mieter zahlt nicht trotz Mahnung – Wann kann man Mahnklage einreichen? – Der Mieter zahlt trotz Mahnung seinen Mietrückstand nicht innerhalb von 8 Tagen nach dem Stichtag? Als Vermieter hat man zwei Möglichkeiten gegen Mietrückstände vorzugehen, wenn der Mieter trotz Mahnung nicht zahlt:

  • Mahnklage bei Gericht einreichen
  • Gerichtliche Kündigung erwirken

Die Mahnklage ist relativ einfach zu erwirken, denn hierfür muss lediglich ein Formular auf der Webseite des Justizministeriums ausgefüllt und an das Gericht versendet werden. Im Anschluss erlässt das Bezirksgericht einen Zahlungsbefehl an den Mieter.

Wie kann ein Anwalt helfen, wenn der Mieter zahlt nicht?

Wie kann ein Anwalt helfen, wenn der Mieter zahlt nicht? – Sich gegen einen zahlungsunwilligen Mieter zu wehren, das kann ein mitunter aufwändiger Prozess sein. Es gilt Fristen, formelle und inhaltliche Punkte zu beachten. Fehler können hier dazu führen, dass der Vermieter die geschuldete Miete am Ende doch nicht erhält oder nur Teile davon.